„Walk of shame“ – Einkaufen mit Maske

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Ich mit Maske vorm Haus
Ich mit Maske vorm Haus

Einkaufen gehen. Brötchen fürs Frühstück der zu Hause beschulten. Erstmalig mit Maske. In einem Dorf, da wo fast jeder jeden kennt. Ich biege ab und sehe schon unseren „Konsum“ – den Orts-Treffpunkt der Oldis… einige Autos stehen davor. Mich überkommt der Reflex die Maske abzureißen und in der Jacke zu verstecken…

Mist keinen Euro für den Einkaufswagen. Ich muss zur Kasse einen Chip holen. Okay, erst mal Leergut wegbringen – schwitz – keiner dort. Bloß Gut. Jetzt durchatmen, entspannen – meine Schultern fallen locker nach unten (selbst jetzt beim lesen) – zurück in den Laden. Ich sehe eine Omi mit weißen Einmalhandschuhen, nun komm ich mir nicht ganz so doof vor… Ich versuche nicht darauf zu achten, wie mich die Leute anschauen…

Die Brötchen gibt es nun einzeln oder paarweise abgepackt im Brötchenstand. Letzten Sonnabend hatte ein Herr, den ich noch aus der Schule kenne, kurz vor mir dieselben tatsächlich noch händisch aus der Box geholt. Obwohl Schilder darum bitten, doch bitte eine Zange oder Handschuh zu verwenden. Noch nie was von Corona gehört? Es ist sowieso fast unmöglich die Brötchen aus der Box zu bekommen mit dieser furchtbaren Zange, ohne irgendwie die Klappe und den Griff mit den Händen zu berühren (ahhhhhhhhhrrrggg). Jetzt gibt es sie einzeln abgepackt….

PS: Übrigens meinte mein Sohn, als er das las, die Maske würde einen ja als „Infizierten“ stigmatisieren. Das erinnere ihn an die gelben Sterne auf den Jacken im dritten Reich (gerade eben Thema in seinem Geschichtsunterricht). In Asien ist es genau gegenteilig. Maske tragen wird hier als eine Geste der Rücksichtnahme und Achtung den Anderen gegenüber gewertet….

Also dann, Maske an.

#maskoncommunity #masketragen #ruecksichtnehmen

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