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	<title>Freiheit Archive - Lerne Kämpfen Blog</title>
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	<description>Psychologie, Philosophie, Wachstum &#38; Kampfkunst</description>
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		<title>Sterben &#8211; warum wir uns davor fürchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2020 11:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Der Tod ist nichts, vor dem wir uns fürchten müssen. Wir fürchten uns davor nicht gelebt zu haben. Wie also willst du leben?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/warum-wir-uns-vor-dem-sterben-fuerchten/">Sterben &#8211; warum wir uns davor fürchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog">Lerne Kämpfen Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Tod, Sterben, Lebensende – darüber denken die Menschen bei uns nicht gern nach. Und aus Angst wird noch viel weniger darüber gesprochen. Und damit meine ich nicht nur den Bereich: Testament, Beerdigungsfeier, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung… sondern unser eigenes Lebensende als ganz persönliche Erfahrung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="590" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-1024x590.jpg" alt="Alte Grabsteine. Ein ungeliebte Erinnerung ans Sterben." class="wp-image-314" title="Sterben, der Weg zum Leben" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-1024x590.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-300x173.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-768x443.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sterben &#8211; der Weg zum Leben / Image by <a href="https://pixabay.com/users/idat-18128501/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5761017">IdaT</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5761017">Pixabay</a> </figcaption></figure></div>



<p>Das Sterben sollte nichts sein, vor dem du dich fürchten müsstest. Keiner wünscht sich ein schmerzvolles, langwieriges „Abnippeln“, einen schlimmen Unfall oder gewaltsames aus dem Leben scheiden. In meinem Bekanntenkreis gab es einen aktiven, geistreichen Mann von 92 Jahren. Der hatte viel erlebt. Ich bin froh in noch einmal getroffen zu haben. Bei der Gelegenheit hat er uns andeutungsweise von seinen Abenteuern berichtet. Er hatte nach dem Krieg für die Amerikaner gearbeitet. Später erfuhr ich wie er starb.</p>



<p>Er unterhielt sich mit seiner Frau in der Küche über die Urlaubsziele des nächsten Jahres. Dann meinte er: „Ich bin müde, ich setzt mich in der Wohnstube in den Sessel…“. Als seine Frau später nach ihm schaute, war er friedlich eingeschlafen. So ähnlich wünsch ich mir mein Abschied hier auf diesem Planeten auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wovor fürchten wir uns dann?</h2>



<p>Davor nicht gelebt zu haben. Wenn wir uns der eigenen Endlichkeit bewusst sind, dann kann dies ein starker Katalysator für unser Leben sein. Denn alles was wir tun hat eine Bedeutung – Everything matters &#8211; ich denke dabei an dem Film „In Time“. Dort sagt die junge Frau Sylvia zu ihrem Gegenüber Will:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>S: Was tun sie so Will?<br>W: Das weiß ich noch nicht so genau.<br>S: Ja warum darüber nachdenken, wozu die Eile?<br>W: Genau, warum heute tun, was man in hundert Jahren tun kann.<br>S: Wir alle können ewig leben, solange wir nichts Dummes tun. Macht Ihnen das keine Angst? Dass sie vielleicht nie etwas Dummes tun werden oder… etwas das mutig oder etwas wert ist?</p><p>W: Du kannst wieder zurück.<br>S: Zurück zu was? Versuche nicht aus Versehen zu sterben, soll das mein ganzer Lebensinhalt sein?</p><p>S: Wir sind nicht dafür gemacht so zu leben, wir sind nicht gemacht für die Ewigkeit. Und ich frag mich sowieso Vater, ob du je auch nur einen Tag gelebt hast.</p><cite>Film „In Time“</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtube.com/watch?v=w4yH54vcmjk" title="IN TIME - Deine Zeit läuft ab - Trailer (Full-HD) - Deutsch / German" width="650" height="366" src="https://www.youtube.com/embed/w4yH54vcmjk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Auch Steve Jobs, der Apple Gründer, fällt mir ein. Nachdem er eine schwere Krebskrankheit überwunden hatte, hielt er eine bewegende Rede zur Abschlussfeier an der Stanfort Universität. Er sprach darüber, wie sehr der nahende Tod seither sein Leben beflügelt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Erinnerung, dass ich bald tot sein könnte, ist das stärkste Mittel, das mir half, große Entscheidungen in meinem Leben zu treffen. Weil fast alles – fremde Erwartungen, der ganze Stolz, jede Angst vor Verlegenheit oder Scheitern – all das verschwindet einfach im Angesicht des Todes und lässt nur übrig, was tatsächlich wichtig ist. Die Erinnerung daran, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Vorstellung zu entgehen, dass man etwas zu verlieren hat. Man ist absolut nackt. Man hat keinen Grund, nicht seinem Herzen zu folgen. Alles hat Wirkung</p><cite><a href="https://www.mac-history.de/apple-people/steve-jobs/2020-01-31/ubersetzung-der-rede-von-steve-jobs-vor-den-absolventen-der-stanford-universitat-2005" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Steve Jobs &#8211; 12. Juni 2005 – Stanfort </a><a href="https://www.mac-history.de/apple-people/steve-jobs/2020-01-31/ubersetzung-der-rede-von-steve-jobs-vor-den-absolventen-der-stanford-universitat-2005" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität</a> &#8211; Unbedingt komplett lesen!</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Make it count &#8211; mach das Beste daraus</h2>



<p>Oft haben wir das Gefühl klein und unbedeutend zu sein. Und das es total egal ist, ob oder was wir tun. Das Gegenteil ist der Fall. Alles zu dem wir uns entscheiden, was wir unterlassen oder dulden entfaltet eine Wirkung auf diesem Planeten. Jede einzelne Kleinigkeit (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Der Schmetterlingseffekt</a>). Nur das wir uns dessen kaum bewusst sind. Passende spannende Filme zu dem Thema sind u.a. &#8222;Wolkenatlas&#8220;, „Lola rennt“ und „Zurück in die Zukunft“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Zu Sein heißt, wahrgenommen zu werden,<br>und nur durch die Augen eines andern,<br>ist es uns möglich, uns selbst zu erkennen.</p><p>Das Wesen unseres unsterblichen Lebens,<br>liegt in den Konsequenzen unserer Worte und Taten,<br>die uns überdauern und sich fortsetzen,<br>bis ans Ende unserer Zeit.</p><p>Unsere Leben gehören nicht uns.<br>Von der Wiege bis zur Bare,<br>sind wir mit anderen verbunden.</p><p>In Vergangenheit und Gegenwart.<br>Und mit jedem Verbrechen und mit jedem Akt der Güte<br>erschaffen wir unsere Zukunft.</p><cite>Offenbarung der Somni451 – Film/Buch: Wolkenatlas</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtube.com/watch?v=WJX1kLBiwrY" title="Cloud Atlas [deutsch] - Sonmi 451 - Aufruf zur Menschlichkeit" width="650" height="366" src="https://www.youtube.com/embed/WJX1kLBiwrY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Jede Entscheidung, jeder Kampf, jedes Risiko, jeder „scheinbare“ Verlust, jedes sich Überwinden bringt Gutes hervor. Auch wenn du es selbst nicht (mehr) erlebst. Vertraue Gott, dem Leben, der Weisheit des Universums. Ich probiere das aus und erlebe täglich wie ich in vielen kleinen und großen Dingen beschenkt werde. Wie genau die „richtigen“ Dinge zur richtigen Zeit geschehen, ohne das ich mich anstrengen müsste. Ich rede hier nicht vom Schlaraffenland, wo du faul rumliegst und dir das Essen in den Mund fliegt. Es geht um eine aktives, entspannt erwartungsvolles „auf dem Weg sein“. Als Jesus die zehn Aussätzigen heilte, steht dort: &#8222;Indem sie gingen, wurden sie gesund…&#8220; Losgehen, Anfangen im Vertrauen (Glauben), dass das bestmöglich Mögliche geschieht.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Lasse dich darauf ein, nicht zu wissen was kommt, dann geschieht, was geschehen soll.</p><cite>Yogi Holger Lieberenz &#8211; ramadhuta</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vorm Sterben?</h2>



<p>Wir fürchten uns vor dem Sterben, weil wir uns sonst jeden Tag fragen müssten: Will ich heute so leben? Die Buddhisten haben dafür eine tolle tägliche Übung. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Stell dir vor auf deiner Schulter säße ein Vogel und du könntest ihn fragen, ob dies das Leben ist, welches du führen möchtest.</p><cite>Buddhistische Übung</cite></blockquote></figure>



<p>Dann müsste ich in einigen Bereichen meines Lebens, in denen ich unzufrieden bin, Dinge ändern. Gespräche führen, mich entschuldigen, meine Liebe gestehen, Freunde besuchen, mich fortbilden, um den gewünschten Job bewerben, Kündigen, umziehen, Sprachen lernen, Sport treiben, regelmäßig was für meine Gesundheit tun, mit der einen oder anderen Süchtelei aufhören, Ziele suchen und formulieren, beginnen Dinge zu tun und mich von dem einen oder anderen Menschen, der mir nicht guttut, trennen…</p>



<p>Das was dir wichtig ist, und was du unbedingt tun willst das tust du schon!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Triff eine Entscheidung und es ist getan.</p><cite>Buddhistische Weisheit</cite></blockquote>



<p>Wir haben Angst in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, vergessen zu werden. Wir Menschen möchten wichtig sein. Wünschen uns ein Denkmal. Deshalb schreiben wir Bücher, drehen Filme, machen spektakuläre Dinge, Dummheiten oder Gewalttaten. Für unsere 15 Minuten Ruhm.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>E: Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.</p><p>A: Was fürchtet ihr dann Herrin?</p><p>E: Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.</p><cite>Der Herr der Ringe &#8211; Die zwei Türme / Eowyn und Aragon</cite></blockquote>



<p>Deshalb schreibe ich diesen Blog. Dass die vielen tollen Dinge die ich las und die (hoffentlich) tollen Gedanken die ich denke, nicht verloren gehen. Vielleicht nützt es noch jemand anderem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat unser Leben einen Sinn?</h2>



<p>Wir Menschen suchen nach einem höheren Sinn unseres eigenen Lebens. Einer „Berufung“. Es gibt philosophische Strömungen, die meinen, dies sei alles Quatsch. Es gäbe keine übergeordnete, uns persönlich zugewiesene Bedeutung. Dieser nutzlose Wunsch entspränge nur unserer eigenen Unsicherheit. Andere wiederum sind der Meinung, wir seien wiedergeborene Seelen in neuen Körpern, um zu vollenden, was noch offen war. Noch andere sind davon überzeugt, dass jeder einzelne Mensch, eine einmalige, in seiner Persönlichkeit liegende Berufung hat, die nur er selbst aus-leben kann. Verpasst er diese, nimmt die Weltgeschichte einen andern Lauf&#8230;</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Der Sinn des Lebens ist zu leben. Das Sein. Die Existenz an sich.</p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote></figure>



<p>Unser Tod ist wichtig. Als Zielpunkt hier auf dieser Erde, damit wir ihn fokussieren. Damit wir auf den Tag unseres Ablebens hinarbeiten. Als Referenz, als Maßstab, für das was uns täglich begegnet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>ableben, abgehen, abscheiden, abkratzen, die Augen für immer schließen, aus der Welt scheiden, abnippeln, sich davonmachen,&nbsp;draufgehen, einschlafen, einschlummern, enden, entschlafen, entschlummern, von uns gehen, den Geist aufgeben, dran glauben müssen, heimgehen, hinsterben, hinüberschlummern, hopsgehen, jemanden verlassen, jemandem ins Grab folgen, ins Gras beißen, die Grätsche machen, krepieren, den Löffel abgeben, umkommen, verlöschen, eingehen wie eine Primel, den Weg alles Irdischen gehen, hopsgehen, die ewige Ruhe finden, ums Leben kommen, sein Leben lassen, den letzten Weg gehen, die letzte Reise antreten, in den letzten Zügen liegen, in den Staub beißen, in die ewigen Jagdgründe eingehen, den Tod finden, über den Jordan gehen,&nbsp;verrecken, jemandes letzte Stunde hat geschlagen, den Weg alles Irdischen gehen, den Weg allen Fleisches gehen, zu Staub und Asche werden, das Zeitliche segnen</p><cite><a href="http://blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de/2011/11/20/das-zeitliche-segnen-was-wir-uber-das-sterben-sagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Link</a></cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://youtube.com/watch?v=VBMjaN5Phmo
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie führe ich das Leben, welches ich will?</h2>



<p>Zuerst kommt Bewusstsein. Bewusstsein meiner Selbst, meiner Endlichkeit. Selbst-bewusst-sein. Ich bin ich. So wie ich bin bin ich gut. Es besteht kein Grund anders sein zu müssen. Bewusstsein der eigenen Verantwortlichkeit für jeden Schritt meines Lebens. Selbstverantwortung. Mach dich frei von unrealistischen Erwartungen an dich selbst und vor allem von den Erwartungen der Anderen. Lebe nicht anderen zu Gefallen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Nur wer loslässt, hat beide Hände frei um eine Chance zu ergreifen.</p><cite>Kartenspruch</cite></blockquote>



<p>Vertrauen in das Leben, dass das bestmöglich Mögliche geschieht. Indem du losgehst, ängstlich die ersten Schritte tust. Vertraue in deine Stärke. Lerne deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Unser Bauch weiß mehr als unser Gehirn (echt jetzt!).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/hier-und-jetzt/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/" class="wp-embedded-content" data-secret="3O7TRwMs4Q"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/">Abschied tut weh. Eine Chance für Veränderung.</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Abschied tut weh. Eine Chance für Veränderung.&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/embed/#?secret=iepzDghtSR#?secret=3O7TRwMs4Q" data-secret="3O7TRwMs4Q" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Mache dich frei von Schuldzuweisungen von anderen und vor allem an andere. Es bringt nichts. Es hält dich klein und unmündig. Du machst dich zum Opfer und bleibst darin stecken und suhlst dich genüsslich in deinem Selbstmitleid. Schluss damit!</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht.</p><cite>Aus einem Erfolgsbuch &#8211; Kapitel 1</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sei bereit zu sterben</h2>



<p>Lebe so, als ob der jetzige Tag dein letzter sein würde. Verschiebe nichts. Mach es dir nicht schwer. Lass alte, erledigte Sachen los. Beerdige jedes: &#8222;Ach ich hätte doch nur, eigentlich wollte ich doch noch..&#8220; Bietet dir das Leben eine Chance, greife zu. Eine Couch, die du schon immer haben wolltest, die Möglichkeit an einer Reise, einem Seminar… teilzunehmen… tue es. Jemand lädt dich zum Essen ein oder bittet dich um einen kleinen (einen kleinen!!!) Gefallen. Du hast einen Impuls jemandem eine Blume zu schenken, ein Kompliment zu machen… tue es. Du machst dich auf den Weg um jemanden Besuchen und er ist nicht zu Hause. Du denkst an einen anderen Freund, fahr vorbei… </p>



<p>Wichtig: Bleib entspannt. Was sich ergibt, ist gut. Erzwinge nichts. Dies ist das „absichtslose Handeln“ von dem im Buddhismus die Rede ist.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Du bereust nur dass, was du nicht getan hast.</p></blockquote></figure>



<p>Ich las vor kurzem das Buch „MUT“ von Osho. Er schrieb: Tue immer das Neue, das Unbekannte, auch wenn es schiefgeht… verlasse deine (vermeintliche) Sicherheit, deine Komfortzone. Nur in dem Neuen ist das Leben. Lass die Ängstlichkeit hinter dir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Suche dir Vorbilder</h2>



<p>Wenn du die Kunst zu Leben &#8211; &#8222;ars vivendi&#8220; &#8211; erlernen willst, suche dir Lehrer, Meister, Vorbilder. Lies ihre Werke und bilde dir deine EIGENE Meinung. Einer der größten Meister des Lebens, Meister Eckhard, hat gesagt:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wie kann einer überhaupt leben, ohne in der Kunst des Lebens UND Sterbens unterrichtet worden zu sein?</p><cite>Meister Eckhard</cite></blockquote></figure>



<p>Das Leben ist zu kurz um alles selbst herauszufinden. Nutze die Möglichkeit Fallen und Irrwege zu vermeiden. Das Problem sind die vielen Verkäufer von Heil und Heilung, welche nur ein weitverbreitetes Bedürfnis befriedigen. Denn viele Menschen sind verwirrt und unsicher, sie suchen nach Antworten, die ihnen Freude, Ruhe, Selbsterkenntnis und Heilung bringen &#8211; gleichzeitig soll alles aber leicht erlernbar sein, wenig oder gar keine Anstrengung verlangen und der Erfolg soll sich schnell einstellen. </p>



<p>Textauszug aus: &#8222;Vom Haben zum Sein&#8220; Erich Fromm, Ullsteinverlag, 2018, S. 22 u 26</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ars vivendi &#8211; ‚die Kunst zu leben‘ erfordert Bereitschaft, Fähigkeit und Willen, die eigenen Lebensumstände wahrzunehmen, zu verarbeiten und die Lebensführung im Rahmen der Möglichkeiten persönlich und gezielt zu gestalten. Diese Art geistiges ‚Handwerk‘ dient der Verwirklichung, Wahrung und Erfahrbarkeit des Selbst im Sein – eine ständige Herausforderung an die Persönlichkeit mit Wirkung auf den Lebensstil. Zentrale Begriffe des antiken Verständnisses waren hierbei: Glück, Selbstsorge, Tugend und Askese.</p><cite>Nach: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenskunst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenskunst</a></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Erkenne dich selbst*</h2>



<p>Such nicht nach dem was du gerne tun würdest. Sondern finde heraus und erkenne was du besonders gut kannst. Ich las die Geschichte einer jungen Frau. Die konnte supertoll singen. Sie war bei einem Livecoach angemeldet, weil sie nicht wusste welchen Beruf sie ergreifen sollte. Bei deren Hinweis auf ihr Gesangstalent meinte sie nur lapidar: „Das kann doch jeder“. Ihre Begabung war ihr unbewusst. Unterdessen ist sie eine erfolgreiche Sängerin.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Du kannst es, du weißt es nur noch nicht.</p><cite>Eine befreundete Yoga-Lehrerin</cite></blockquote></figure>



<p>*) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Temet nosce – Leitspruch über dem Orakel von Delphi</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Befreie deine Gedanken</h2>



<p>Höre auf zu denken, alles bis ins Detail zu planen. Gib dich dem Leben hin. Halte nicht an deinen Vorstellungen fest, wenn es nicht klappt. Lass den Dingen Ihren Lauf. Nimm, dass was das Leben für dich bereithält dankbar an. Licht und Schatten. Wehre dich nicht dagegen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Zu viele Bedenken. Nicht immer nur Denken.</p><cite>Film: Last Samurai</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Samurai und der Tod</h2>



<p>Ein Samurai ist ganz in dem Moment, ganz der Kampf, ganz das Schwert. Kein Gedanke an die Frau, die Kinder, den möglichen Tod, kein Gedanke an den Gegner. Kein Hass, keine Wut. Nur der Moment. Nur so konnte der Samurai den Kampf überstehen. Es ging nicht darum zu gewinnen, sondern nicht zu sterben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Sich in die Schlacht zu stürzen und darin erschlagen zu werden ist leicht. Der erstbeste Flegel kann solches tun. Es ist hingegen wahrer Mut, zu leben, wenn es recht ist zu leben, und nur dann zu sterben, wenn es recht ist zu sterben.</p><cite>Inazo Nitobe &#8211; BUSHIDO &#8211; Die Seele Japans 1905</cite></blockquote>



<p>Von frühster Kindheit an wurden die Samurai mit dem Tod konfrontiert. Sie setzten sich jeden Tag mit ihrem möglichen Tod auseinander. Nur ein Tod im Kampf galt als ehrenvoll. Ein gewöhnliches „dahinscheiden“ empfanden sie als unpassend. Furchtlose Menschen sind sehr fokussiert auf Ihrem Weg. Sie riskieren alles und erreichen Unglaubliches.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wenn du bereit bist zu sterben, dann bist du bereit für alles andere.</p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote></figure>



<p>Lebe so, das dein Tod die Vollendung ist. Der letzte Pinselstrich eines Malers an seinem Gemälde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/" class="wp-embedded-content" data-secret="9ewiPgeskF"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/">Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/embed/#?secret=iD5CkbLLDu#?secret=9ewiPgeskF" data-secret="9ewiPgeskF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tod eine Tür</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Pippin: &#8222;Ich hätte nicht gedacht, dass es so endet …&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Endet? … Nein, hier endet die Reise nicht. Der Tod ist nur ein weiterer Weg, einer, den wir alle gehen müssen. Der graue Regenvorhang dieser Welt wird zurückgezogen und alles verwandelt sich in silbernes Glas … Und dann siehst du es …&#8220;<br>Pippin: &#8222;Was, Gandalf? Was sehe ich?&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Weiße Strände … und dahinter ein fernes grünes Land hinter einer rasch aufgehenden Sonne.&#8220;<br>Pippin: &#8222;Na, dann ist es doch nicht so schlimm …&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Nein, das ist es nicht …&#8220;</p><cite>Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film) &#8211; in Minas Tirith</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Gedicht – Ewigkeit</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>das Gras wächst<br>ich mähe<br>es stirbt<br>ich füttere den Hasen<br>der Hase wächst<br>ich mähe<br>er stirbt<br>ich esse den Hasen<br>ich wachse<br>er mäht<br>ich sterbe<br>auf meinem Grab ein Baum<br>an seinen Wurzeln<br>Zettel mit Wünschen und Sorgen vergraben<br>zwei Menschen gestehen sich Zuneigung<br>unter meinem Blätterdach<br>lieben sich an meinem Stamm gelehnt<br>im Mondenschein erzittern Zweige<br>sie sagt es ihm beim Picknick<br>ihr Kind schläft in meinem Schatten<br>die Mutter stillt es<br>liest Bücher vor<br>es klettert auf meine Äste<br>isst meine Früchte<br>es wächst<br>es mäht Gras<br>ich lebe</p><cite>07.06.2020 – Henryk Hauptmann</cite></blockquote>



<p>Also dann, furchtlos voran 🙂<br>Euer Henryk</p>


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		<title>Abschied tut weh. Eine Chance für Veränderung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 08:14:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Ein Brief an ein Mädchen aus unserem Kurs. Sie weinte, weil sie mit ihrer Mama in eine neue Stadt ziehen &#8222;musste&#8220;. Um sie zu trösten und zu ermutigen, schrieb ich ihr diesen Brief. Vielleicht steht du auch gerade vor einem Abschied. Dann nimm dir etwas Zeit diese Zeilen zu lesen. Sieh die Chance für Neues, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Ein Brief an ein Mädchen aus unserem Kurs. Sie weinte, weil sie mit ihrer Mama in eine neue Stadt ziehen &#8222;musste&#8220;. Um sie zu trösten und zu ermutigen, schrieb ich ihr diesen Brief. Vielleicht steht du auch gerade vor einem Abschied. Dann nimm dir etwas Zeit diese Zeilen zu lesen. Sieh die Chance für Neues, die das Leben dir bietet&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="665" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/09/time-for-a-change-1024x665.jpg" alt="Abschied. Ein Start zu neuen Ufern." class="wp-image-212" title="Ente aus Ton beim trampen" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/09/time-for-a-change-1024x665.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/09/time-for-a-change-300x195.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/09/time-for-a-change-768x499.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/09/time-for-a-change.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abschied ist immer auch ein Start zu neuen Ufern&#8230; nur Mut.<br>Image by <a aria-describedby="qtip-1" href="https://pixabay.com/users/Alexas_Fotos-686414/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1124160">Alexas_Fotos</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1124160">Pixabay</a></figcaption></figure></div>



<p>Liebe Mary,</p>



<p>unser Gespräch gestern hat mich sehr bewegt und ich habe noch viel darüber nachgedacht. Ein paar von meinen Gedanken würde ich dir hiermit gern noch auf deinen neuen Weg mitgeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst ist normal</h2>



<p>Ich weiß es sehr gut aus eigener Erfahrung. Veränderungen machen zuerst Angst. Das ist so. Und das ist gar nicht schlimm. Angst ist ein Teil unseres Lebens. Angst zu haben ist nichts Unnormales. Das hat jeder, nur gibt es keiner gern zu. Sie hilft uns bewusst zu Leben, beschützt uns vor Gefahren und gibt uns die Chance mutig zu sein. Dies zu akzeptieren hilft auf dem Weg zum inneren Frieden.</p>



<p>Ich habe die letzten Jahre auch viele Veränderungen erlebt und deswegen sehr viel geweint. Allein in meinem Zimmer oder irgendwo draußen im Wald. Manchmal so lange bis keine Tränen mehr kamen. Und ich hab gemerkt, das tut der Seele gut, das war befreiend und hat die Dinge erträglicher gemacht.</p>



<p>Ich weiß auch, wie sich dieser Schmerz anfühlt, als ob jemand einem ins Herz schneidet. Und eine Ohnmacht, weil man das Gefühl hat, das man ja nichts dafür kann. Und vor allem, egal was man tun könnte, es nichts an der Sache ändert. Ich hab mich dann manchmal so gefühlt, als ob ich jeden Moment den Boden unter den Füßen verliere. Oft schrieb ich in dieser Zeit Gedichte. Es sind einige geworden. Das half mir sehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dinge geschehen &#8211; Punkt</h2>



<p>Eine andere wichtige Sache, die ich in diesen letzten schweren Jahren gelernt hab, ist folgende:</p>



<p>Die Dinge, die uns geschehen, geschehen einfach. Vielleicht sogar ohne das jemand „Schuld“ ist. Dagegen kann man nichts tun. Die wären immer wieder genau so geschehen. So wie Karma oder Schicksal. Egal wie man es nennen will. Grübeleien, hätte, wenn und aber helfen da nicht weiter. Sie blockieren uns, unseren Lebensfluss.</p>



<p>Was du tun kannst um wieder glücklich zu werden? Es akzeptieren. Am Anfang vielleicht widerwillig. Die Gefühle sagen einem noch was ganz anderes. So war es bei mir. Am besten irgendwo im stillen Zimmer laut aussprechen. Immer wieder. Bis es sich so anfühlt. Zum Beispiel.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8222;<strong><em>Ich mag diese neue Situation gerade eben noch nicht, doch nehme sie an so wie sie ist. </em></strong><br><strong><em>Ich gebe es auf, mich dagegen zu wehren</em></strong> <strong><em>und Widerstand</em></strong> <em><strong>zu leisten.</strong></em><strong><em> Es ist gut so wie es gerade jetzt in diesem Moment ist.<br>Mein Leben ist gut. Mein Leben ist schön.</em></strong>&#8222;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/" class="wp-embedded-content" data-secret="v0ldwU4IGt"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/">Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/embed/#?secret=DtxeRgvupq#?secret=v0ldwU4IGt" data-secret="v0ldwU4IGt" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Akzeptiere die Veränderung</h2>



<p>Wenn wir die Dinge ablehnen, sagen wir dem Universum: <em>„Unser Leben ist schlecht.“</em> Oder: <em>„Gott du hast etwas Schlechtes geschaffen.“</em> Leider zieht sich das dann so weiter und wächst in unseren Gefühlen. Das Negative wird bestärkt. Etwas anzunehmen, dass gerade jetzt so ist, bedeutet nicht tatenlos alles über sich ergehen zu lassen (das nennt sich Fatalismus). Sondern ruhig zu werden, um klarer sehen zu können. Und dann darüber nachzudenken, wie du aus dieser Situation weiter für die Zukunft handeln kannst.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Veränderung ist das Leben, Stillstand ist der Tod&#8220;</p><cite>unbekannt</cite></blockquote>



<p>Später habe ich dann sogar gesagt: <em>„Willkommen Schmerz, Wut, Trauer. Schön das du jetzt da bist. Das ist wichtig, das ist gut, dass muss gerade jetzt so sein. Ich umarme dich“</em>. Was ich dann erlebt habe, dass mitten in dem Schmerz, der Trauer und Ohnmacht ein kleines freundliches Licht anging. Und das die Bitterkeit etwas weicher und süßer wurde. Das mache ich heute noch so, auch bei körperlichen Schmerzen. Und es hilft. Für mich war es ein sehr langer und steiniger Weg dahin&#8230;</p>



<p>Erinnere dich an unser Training:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„<strong>Das Licht vertreibt die Finsternis. Das Weiche ist stärker als das Harte.<br>Die Liebe überwindet die Gleichgültigkeit. Immer und in jedem Fall.“</strong></p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Abschied &#8211; eine Chance für Neues</h2>



<p>Ein große Bitte habe ich an dich. Gib dem Neuen, der neuen Stadt, den neuen Menschen in deinem Leben eine Chance. Ich war schon einige Male in da. Die haben einen sehr schönen Weihnachtsmarkt. Oder die Dauerausstellung. Auch ansonsten ist es ein niedliches Städtchen. Ich will dir was von meiner großen Tochter erzählen. Vor drei Jahren beendete sie die Mittelschule und entschied sich auf das Gymnasium zu wechseln. Ich weiß es noch wie heute. Sie war ganz traurig, dass sie ihre vielen Freunde verlieren würde. <em>„Ich werde <u><strong>nie wieder</strong></u> solche Freunde finden!“</em>, war ihre Aussage. Vor zwei Wochen feierte sie ihren Abiball. Als ich sie Mitternacht abholte, gab es viele Tränen. <em>„Das ist meine Familie, meine Freunde&#8230;“</em> Auch diesmal hatte sie wieder neue Freunde gefunden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/ein-neues-jahr-zeit-fur-deine-ziele/" class="wp-embedded-content" data-secret="hLyWYNeBeo"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/ein-neues-jahr-zeit-fur-deine-ziele/">Ein neues Jahr &#8211; Zeit für deine Ziele</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ein neues Jahr &#8211; Zeit für deine Ziele&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/ein-neues-jahr-zeit-fur-deine-ziele/embed/#?secret=hTcMXhpGAx#?secret=hLyWYNeBeo" data-secret="hLyWYNeBeo" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bleib offen</h2>



<p>Behalte trotz des momentanen Kummers ein offenes, neugieriges Herz. Das Leben wartet auf dich und will sich entfalten. Gib ihm diese Chance. Es könnte sein, das du in einigen Jahren zurückblickst und feststellst: Ohne diesen Umzug hätte ich diese tollen Erlebnisse verpasst, diese tollen Menschen niemals kennengelernt…</p>



<p>Loslassen, was man nicht halten kann und akzeptieren was gerade ist, sind für mich einige der größten Geheimnisse für ein erfülltes, glückliches Leben. Unser Leben verläuft nicht gleichmäßig linear. Es hat Windungen, Höhen, Tiefen, Freude und Trauer. Manchmal muss man kämpfen. Niemals GEGEN etwas oder Menschen, sondern immer FÜR etwas. Vor allem kämpft man meist mit sich selbst. Oft fällt einem viel Gutes zu, ohne dass man etwas „gemacht“ hat. </p>



<p>Manchmal hat man sich zu sehr auf etwas ganz bestimmtes fixiert. Man hat ganz genaue Vorstellungen und Erwartungen wie etwas zu sein oder zu passieren hat und verpasst dabei die Blumen am Wegesrand. Die Geschenke, welche das Leben hinter dem nächsten Dornenstrauch für uns versteckt. Träume und Ziele sind gut und wichtig. Doch das Leben ist gerade jetzt. Wir sind auf dem Weg. Es beginnt nicht erst, wenn du dein Abi oder dein Studium geschafft hast, oder den Führerschein oder einen Freund…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sowohl als auch</h2>



<p>Unser ganzes Leben ist <strong>immer</strong> ein sowohl als auch. Zugleich. In einem Moment. Licht und Schatten. Im Buddhismus gibt es dafür das Symbol des Ying und Yang. Du weißt, wir haben darüber gesprochen versöhnt zu sein mit den eigenen Schatten im Leben. Mit den Dingen die uns persönlich nicht so an uns gefallen. Vielleicht sind diese Dinge ja gut und wichtig und wir können das nur nicht sehen? Stehe zu dir selbst, zu deinen Stärken und Schwächen. Entschuldige dich nicht dafür, dass du bist, wer du bist. Mach dich selbst nicht kein und lasse auch nicht zu, dass andere es tun. </p>



<p>Es gibt kein richtig oder falsch, kein gut oder schlecht. Das sind nur die Aufkleber, die wir selbst den Dingen und Erlebnissen verpassen. Diese Einteilungen entspringen einfach nur unserem Denken. Unserer Meinung, unseren Anschichten. Unserer westlichen Lebensphilosophie. Dem was wir gelernt haben. Wenn wir es schaffen, die Dinge, die Menschen, die Erfahrungen die uns begegnen neutral zu betrachten, unvoreingenommen, ohne Vorurteile, dann können wir an dem Dornenstrauch die schönen Rosen entdecken und uns daran erfreuen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hab keine Angst</h2>



<p>Liebe Mary.</p>



<p>Ich wünsch dir von ganzem Herzen ein erfülltes Leben. Du bist wertvoll und bist liebenswert. Glücklich zu sein steht dir zu. Du bist ein Kämpfer. Die größte Kunst ist, so in dir zu ruhen, dass du gar nicht erst kämpfen musst. Sei mutig. Sie Stark. Sei selbstbewusst. Du trägst es in dir. Du kannst es. Vielleicht weißt du es bei manchen Dingen nur noch nicht. Probiere, versuche, gehe (vermeintliche) Risiken ein. Tue Dinge, vor denen du dich fürchtest. Sie könnten es wert sein. Habe keine Angst davor Fehler zu machen. Sie sind wichtige Erfahrungen. Tue Dinge, von denen die Leute sagen <em>„Das macht man aber nicht“</em> &#8211; das ist nur ihre eigene Unsicherheit oder der Neid. </p>



<p>Ich hab in einer Band gesungen, ein Theaterstück geschrieben und selbst gespielt. Ich hab Jugendarbeit geleitet, Hilfstransporte gefahren, Menschen in ehemaligen Kriegsgebieten besucht und getröstet. Ein Jahr war ich mit meiner Familie im Ausland, hab dort an einer Schule unterrichtet, ohne Ausbildung, doch mit Herzen. Dann die Ausbildung zum Kampfsporttrainer, Klamotten genäht, gedolmetscht, getaucht, gepredigt… Finde <strong>deinen </strong>Weg der Freude.</p>



<p>Lerne deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Es ist ein wichtiger Kompass. Das Tolle daran ist, es wird dir dann immer leichter fallen sogenannte „Entscheidungen“ zu treffen. Wir entscheiden uns bis zu 20.000 mal täglich. Und merken kaum etwas davon. Krass, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Probiere dich aus</h2>



<p>Lies viel (am besten jede Woche ein Buch), reise viel. Lerne andere Länder, Menschen, Religionen kennen. Suche dir deinen eigenen Zugang zu Glauben und Spiritualität. Dieser Weg hat mir seit meiner Kindheit viel Kraft und Zuversicht gegeben, gerade in dunklen Tagen. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die lassen sich nicht beweisen oder wissenschaftlich erklären und trotzdem entfalten sie ihre Kraft.</p>



<p>Vor allem, wenn du etwas älter bist, suche dir eine Beschäftigung, mit der du nicht unbedingt Geld verdienst. Bei der du Andern etwas zurückgeben kannst, dies ist eine große Bereicherung. Lerne weitere Sprachen. Probiere Instrumente aus. Singe (auch nur für dich). Versuche dich im Malen und Gedichte schreiben. Besuche Museen, geh ins Theater, zu Buchlesungen, Konzerten… Koche selber &#8211; ich liebe es. Mach immer irgend etwas Sportliches. Doch nimm dir auch genug Zeit, um auszuruhen, zum fröhlichen Faulenzen und Nichtstun. Da kommen einem da die besten Ideen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Träume</h2>



<p>Gib niemals deine Träume auf. Nicht einer Arbeit, etwas käuflichem oder einem Menschen zu liebe. Es kommt der Tag, an dem du dies zu tiefst bedauern wirst. Sorge gut für dich selbst. Achte darauf, dass es dir gut geht, mach dich schick. Trotzdem lege nicht zu viel Wert auf Äußerlichkeiten. Verschiebe nichts auf Morgen. Besuche einen Freund, mach einen Anruf, schreib einen Brief, wenn es dir gerade einfällt. Nimm dir Zeit für einen Tee. Sei spontan. Vertraue dem Leben. Es sorgt für dich. Erwarte immer das Bestmögliche. </p>



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</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vergib</h2>



<p>Werde nicht bitter, wenn Menschen dich enttäuschen. Vergib schnell. Lass dir keine Schulgefühle machen oder mach dir selbst Vorwürfe. Verzichte darauf dich zu rechtfertigen. Das bringt niemandem etwas. Halte dich nicht zulange auf mit Dingen auf, die vergangen sind. Auch, wenn es erst ein paar Tage oder auch Minuten her ist. Gewinne Freunde. Sei ein Freund. Lerne zuzuhören. Das ist eine unschlagbare Tugend. Verwende deine Energie und Aufmerksamkeit für Dinge die sich nicht kaufen lassen. Mach Geschenke. Verschenke Zeit, Erlebnisse, Zuwendung. Liebe. Ohne Vorbehalte. Immer wieder. Auch wenn es mal schiefgeht, Menschen deine Liebe nicht erwidern oder sogar darauf spucken. Du weißt, Liebe ist stärker. Niemand und nichts kann sie besiegen.</p>



<p>Vielleicht schafft es dieser Brief in dein Schatzkästchen (ich hatte so etwas) und du liest ihn in ein paar Jahren nochmal. Oder zu den Geburtstagen oder an Neujahr… </p>



<p>Sei lieb umarmt<br>Dein Trainer Henryk </p>


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		<item>
		<title>Freiheit von Schuld und Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 12:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in der Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Wer sich zu viel mit der Vergangenheit beschäftigt, kramt meist auch in vermeintlicher eigener oder fremder Schuld (Schuldzuweisungen). Neben dem Vergleichen eine weitere fantastische Möglichkeit unglücklich zu werden. Wer in der Zukunft „abhängt“ verträumt sein Leben oder aber er versteckt sich ängstlich vor dem was eventuell kommen könnte. Er lebt in Angst. Die Gegenwart ist der einzige Ort, der uns geschenkt ist. Hier kannst du Dinge tun und ändern: lieben, heilen, helfen, vergeben…</p>
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<p>Wer sich zu viel mit der Vergangenheit beschäftigt, kramt meist auch in vermeintlicher eigener oder fremder <strong>Schuld</strong> (Schuldzuweisungen). Neben dem Vergleichen eine weitere fantastische Möglichkeit unglücklich zu werden. Wer in der Zukunft „abhängt“ verträumt sein Leben oder aber er versteckt sich ängstlich vor dem, was eventuell kommen könnte. Er lebt in <strong>Angst</strong>. Dre Weg zur Freiheit ist die Gegenwart. Hier kannst du Dinge tun und ändern: lieben, heilen, helfen, vergeben… </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-1024x682.jpg" alt="Angst hat oft keine realen Ursachen. " class="wp-image-164" title="Ein Halloween Kürbis auf einem Holzstapel" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-1024x682.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-300x200.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-768x512.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Angst hat oft keine realen Ursachen<br>Image by <a href="https://pixabay.com/users/brenkee-2021352/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2905531">Benjamin Balazs</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2905531">Pixabay</a></figcaption></figure></div>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Die Gegenwart ist der einzige Ort, der uns geschenkt ist.</em></p></blockquote></figure>



<p>Weder ein: &#8222;Ach hätte ich doch nur&#8230;&#8220; noch ein: &#8222;Eigentlich würde ich gern irgendwann einmal&#8230;&#8220; verändern dein Leben. Nur wer im Hier und jetzt lebt, der ist frei von der Zeit, der erlebt Ewigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldgefühle wegen Vergangenem</h2>



<p>Schuldgefühle entstehen meist aus einem verhaftet sein in der Vergangenheit, ein rückwärtsgewandt sein. Sie machen schwach und kraftlos. Blockieren deine Energie. Halten dich davon ab, das Gute und Schöne, was gerade in diesem Moment um dich herum geschieht, wahrzunehmen. <strong><em>&#8222;Ich armer elender sündiger Mensch…&#8220;</em></strong> ist deshalb nicht gerade der beste Einstieg in einen Neuanfang. Oft gesprochen, verstärkt es eher Selbstverachtung, Minderwertigkeit und Entmutigung. Vor allem, da wir mit unseren gutgemeinten menschlichen Versuchen nach Besserung meist scheitern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das Gestern ist Geschichte, das Morgen nur Gerüchte, doch das Heute ist die Gegenwart und die zu erleben ist ein Geschenk!</p><cite>Oogway zu Po &#8211; im Film &#8222;Kung-Fu Panda&#8220;</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldzuweisungen an Andere</h2>



<p>Lehnen wir dagegen unsere Eigenverantwortung ab, die Dunkelheit und Schatten in uns, unser Versagen, unser Scheitern, das Geschehene, machen wir selbst uns klein und hilflos. Wenn immer andere Menschen, Umstände, Zeiten o.ä. Schuld sind, dann können wir selbst ja nichts tun, nichts ändern. Wir bleiben handlungsunfähig, wie ein neugeborenes Baby. Oft noch verbunden mit ungesundem Selbstmitleid. Damit machen wir uns selbst zum hoffnungslosen, schwachen, unfähigen Opfer und verharren in der Opferhaltung.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht&#8220;</p><cite>Gelesen in irgendeinem Erfolgsbuch, Kapitel 1</cite></blockquote></figure>



<p>Am fiesesten finde ich die religiöse Form der Schuldzuweisung. Dämonen oder am besten der Teufel selbst sind schuld an unseren &#8222;Sünden&#8220;. Satt uns einzugestehen, dass wir selbst verantwortlich sind für unser Versagen. Welches seine Ursachen allermeist in unserem &#8222;unerlösten&#8220; Ego hat. </p>



<p>Manchmal stelle ich mir das so in einem Comic vor. Gott kommt mit donnernder Stimme zu Satan, der gerade genussvoll Eiscreme isst, und fragt: &#8222;Was hast du wieder mit dem Max gemacht?&#8220; Und der so völlig unvorbereitet und überrascht, zuckt mit den Schultern: &#8222;Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wovon du redest&#8220;.</p>



<p>Sünde wird übrigens im hebräischen und griechischen <strong>nur </strong>als &#8222;Zielverfehlung&#8220; übersetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reue &#8211; Akzeptiere Licht und Finsternis in Dir</h2>



<p>Reue, besser noch Einsicht ist das Gegenteil von beidem. Ein Ankommen im Hier und Jetzt. Der Beginn einer Akzeptanz dessen was Geschehen ist, deiner eigenen Finsternis in dir. Ein Annehmen des so Seins, deiner Schwachheiten, Fehler, Ungereimtheiten. Ein Innehalten und Anschauen. In einer Diplomarbeit über Arbeit mit Tätern las ich, dass ehrliche Scham &#8211;<strong> </strong>ein <strong><strong><em>„Das war wirklich ich, dass hab ich getan!“</em></strong></strong> &#8211; eine Grundvoraussetzung sei, um eine erfolgreiche Änderung der Denkmuster zu bewirken. Das erleichtert. Ein Fixpunkt, von dem aus ein neuer Start möglich wird. Wenn wir diesen Schritt bewusst tun, statt zu ängstlich zu vermeiden, können wir viel über uns lernen. </p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Es beginnt mit dir. Beginnt mit Selbsterkenntnis. In dir sind Himmel und Hölle, Engel und Dämon, Licht und Finsternis.</strong></p>



<p>Der Erste Schritt ist die Akzeptanz dessen, was gerade ist. Lasse zu, dass du beides in dir trägst. Ohne es zu bewerten, ohne einzuteilen in gut/böse, richtig/falsch, Zustimmung/Ablehnung. Sei damit versöhnt und zufrieden, dass du vollkommen unvollkommen bist. Gott hat dich so gemacht und er macht nur Gutes, nichts Schlechtes. An-Er-Kennen deiner vermeintlichen Schwachheiten und Fehlbarkeit. Erst das macht uns zu Menschen, macht uns menschlich&#8230; Gott/das Leben möchte in deiner vermeintlichen Schwäche stark sein. Das funktioniert nur, wenn du diese annimmst. Warum funktioniert das? Weil du aufhörst, mit Kraft und Anstrengung versuchen besser zu werden.</p>



<p>Indem du versuchst &#8222;Besser&#8220; zu werden, siehst du dich selbst als schlecht und ungenügend an. Du verstärkst dein negatives Selbstbild. Und das verhindert den Weg zum inneren Frieden. Du bist gut so wie du gerade jetzt bist. Komme zu Ruhe, atme ein paarmal tief und langsam ein und aus. Lasse diesen Satz in dir wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zur Freiheit &#8211; Innerer Frieden</h2>



<p>Ich bin schon viele Jahre auf der Suche nach Gott, der Wahrheit, dem Leben, wie auch immer man es nennen will. Es gab eine Zeit,da wollte ich ganz „heilig“ sein. Damals habe ich einen großen Fehler gemacht und verwechselte<em><strong> „heilig sein“</strong></em> mit: <strong><em>„ohne Dunkelheit sein“</em></strong>. Wenn wir jedoch unsere Dunkelheiten und Unvollkommenheiten ans Licht lassen, wenn wir sie „wahr“-nehmen, bewusst werden, anerkennen, würdigen, ihnen gestatten ein Teil unserer Selbst zu sein, satt sie abzulehnen, Ignorieren und einzusperren, <strong>dann</strong> kann Friede in unsere Herzen einziehen. Das Bild des erlösten Sünders in der Bibel passt da recht gut, vielleicht vergleichbar mit trockenen Alkoholikern. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wie all die Anderen willst du den Weg erlernen zu gewinnen. Aber nie willst du den Weg akzeptieren, wie man verliert. Das Geschlagensein zu akzeptieren. Zu lernen zu sterben, bedeutet von dem Drang zu Siegen befreit zu werden. So wenn das Morgen kommt, musst du deinen ambitionierten Geist befreien und erlerne die Kunst des Sterbens.</p><cite>Bruce Lee</cite></blockquote>



<p>Diese Dinge möchten Be-Achtung! In jedem Kollektiv, in jeder Familie gibt es ein Mitglied das „komisch/merkwürdig“ ist. Doch es möchte dazugehören, lieb gehabt und an-ERKANNT sein. Unsere Aufgabe besteht darin, dies zuzulassen. In der Psychologie nennt sich das: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.schattenarbeit.de/schattenarbeit.html" target="_blank">Schattenarbeit</a>. Arbeit ist das richtige Wort, denn es ist ein längerer Weg all diese inneren Festlegungen oder karmischen Verstrickungen aufzulösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterdrücktes wird stark</h2>



<p>Sperren wir diese Teile unserer Persönlichkeit weg, werden sie stark und böse und brechen in einem ungünstigen Moment völlig unerwartet und mit aller Wucht hervor. Je länger, umso stärker. Deswegen gehen wir zur Beichte, in die Aufstellungsarbeit oder zur zum Psychologen. Für den der uns die Beichte „abnimmt“ gilt: Zuhören und es gibt nichts was es nicht gibt. Kein religiöses oder moralisches Urteil, kein Verurteilen. Außerdem bringt diese Unterdrückung auf längere Zeit destruktive Verhaltensmuster, psychischen Krankheiten oder Depressionen hervor. Im schlimmen Fällen von unbearbeiteten kindlichen Traumata kann es auch zu Persönlichkeitsspaltungen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst blockiert</h2>



<p>Viele Menschen haben Angst. Vor Unglücksfällen, Jobverlust, Krankheiten&#8230; Sie sind in der Zukunft gefangen und verpassen das Geschenk der Gegenwart. Der einzige Ort an dem sich das Leben tatsächlich &#8222;abspielt&#8220;.</p>



<p>Untersuchungen zum Thema Angst haben Folgendes zutage gebracht. Zuerst ist Angst oft ein Mangel an Information. Angst kommt also aus Unwissenheit. Dagegen kannst du etwas unternehmen. Und zweitens: Der allergrößte Teil der in unserem Kopfkino entworfenen Befürchtungen treten niemals ein. Zudem machen uns Ängste anfällig für Manipulation und Kontrolle durch &#8222;Wissende&#8220;, Führer, Gurus. Ängste sind die größten und effektivsten Kontrollinstrumente der Menschheitsgeschichte. Manchmal führen Ängste zu panischen, &#8222;kopflosen&#8220;, unsinnigen Handlungen und lassen diese erst real werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lass dein Licht leuchten</h2>



<p>Dir ist dein Leben geschenkt, sei zu Hause. Liebe dich. Viele sind leider nicht wirklich zu Hause. Entweder kramen sie im Keller und in alten Kisten und suchen <em><strong>vergangenes, </strong></em>schwelgen in <em><strong>Erinnerungen </strong></em>oder kämpfen mit <em><strong>Schuldgefühlen &amp; Trauer</strong></em>. Oder aber verstecken sich auf dem Dachboden, im Dunklen, mit dem Fernglas in der Hand und schauen <em><strong>ängstlich</strong></em> oder <strong><em>s</em></strong><em><strong>ehnsüchtig</strong></em> in die <em><strong>Zukunft.</strong></em> </p>



<p>Was kann passieren, wenn niemand da und deine Wohnung finster ist? Es besteht die Gefahr, dass eingebrochen wird. Also sei anwesend und schalte dein Licht an (Matt 5,16). Licht beschützt dich. Du siehst was in und um dein Haus herum passiert, dir entgeht nichts. „Finstere Gestalten“ wagen sich nicht in deinen Hof, wenn jedes Mal der Bewegungsmelder angeht. Nur Menschen mit guten Absichten kommen unbekümmert zu dir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sei im Hier und Jetzt</h2>



<p>Nur wer im hier und jetzt lebt, kann erfolgreich kämpfen. Wer Angst vor dem Tod, vor dem Scheitern hat, wird versagen. Die Samurai dachten im Kampf weder an Frau, Kinder, noch an den möglichen Tod. Sie waren ganz im Moment, ganz im Kampf, sie waren der Kampf, sie waren eins mit dem Schwert…</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Sehet, <strong>jetzt </strong>ist die angenehme Zeit, <strong>jetzt </strong>ist der Tag der Gnade! &#8211; Gott ist bereit, euch zu helfen. Heute ist der Tag der deiner Rettung.</p><cite>Bibel <em>2. Kor 6,2</em> (Gnade althd: um Hilfe bitten, Gratia &#8211; Lat: Gunst, Gefälligkeit, Hilfsbereitschaft)</cite></blockquote>



<p>Wer im hier und jetzt lebt, lebt ewig. Für den gibt es kein Morgen, kein Sterben.</p>



<p>Willkommen im Leben<br>Keep on going &#8211; Henryk</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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		<title>Karfreitag für Alle?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2020 09:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstlos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Karfreitag. Ein christlicher „Feiertag“. Na eigentlich feiert man ja da nichts. Eher ein Gedenktag. Für die Christen. Und trotzdem haben in Deutschland alle frei. Christen, Juden, Moslems, „Ungläubige“, Buddhisten, Hinduisten, Wissenschaftler, Philosophen, Kinder und Alte, Männer und Frauen….</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p class="has-text-align-left">Karfreitag. Ein christlicher „Feiertag“. Na eigentlich feiert man da nichts. Eher ein Gedenktag. Für die Christen. Und trotzdem haben in Deutschland alle frei. Christen, Juden, Moslems, Ungläubige, Buddhisten, Hindus, Wissenschaftler, Philosophen, Kinder und Alte, Männer und Frauen&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="400" height="266" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/04/good-friday.jpg" alt="Kreuz Christi" class="wp-image-44" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/04/good-friday.jpg 400w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/04/good-friday-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kreuz Christi. Symbol für den Weg zum inneren Frieden<br>Image by <a href="https://pixabay.com/users/congerdesign-509903/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3243347">congerdesign</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3243347">Pixabay</a></figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Historischer Jesus</h2>



<p>Die Geschichtswissenschaften haben bestätigt, dass Jesus als historische Persönlichkeit gelebt hat. Wobei diese ganze Erzählung rund um seine Geburt, so wie wir sie aus dem Markusevangelium kennen, ja wohl eher eine „redaktionelle Überarbeitung“ und Zusammenfassung ist, damit es eben eine „Schöne Story“ wird… Vielleicht so ein bisschen wie beim Spiegel und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius">Claas Relotius</a>. Von der Jungfrauengeburt schreiben einige Theologen, es sei ein Übersetzungsfehler.*</p>



<pre class="wp-block-verse">*) Das im Buch Jesaja verwendete hebräische Wort „almah“ wurde traditionell mit „Jungfrau“ übersetzt, bedeute jedoch eher „junge Frau“. Interessanterweise heißt das spanische „alma“ Seele.</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Jesus der Influencer</h2>



<p>Also, worum geht es dann? Auf jeden Fall ist Jesus ein Revolutionär, einer der die angestammten Traditionen aufgemischt, die Priester mit ihren eigenen „Regeln“ konfrontiert. Er propagierte  einen Gott für Jeden, für die „Sünder“, nicht nur für die Anständigen und Makellosen. Er (und damit Gott?) hat den Sünden scheinbar weniger Bedeutung beigemessen als die angestammten Hüter des Gesetzes.  Vor allem ist er für mich ein Vorbild an Selbstlosigkeit. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf dem Höhepunkt</h2>



<p>Wer möchte schon gern sterben, vor allem wenn es gerade super läuft, das Establishment endlich mal kräftig aufmischt wird. Wenn man die Menge hinter sich hat, die Armen, die Unterdrückten und Kranken. Eine Gang, die einem überall hin folgt und alles für einen tun würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der letzte Kampf</h2>



<p>Jesu wollte auch nicht sterben, er kämpfte mit seinem Ego.  Der größte und schwerste Kampf eines jeden Menschen, der mit sich selbst. Jedes anständige Heldenepos lebt davon. Er hat Blut und Wasser geschwitzt in  Gethsemane. Er hatte Scheiß-Angst (nebenbei: Angst kommt aus dem Ego). Und er hat in einem langen Ringen seine Angst und sein Ego besiegt. Er hat aufgegeben, sein Ego. Er hat losgelassen. Sich dem Hier und Jetzt, Gott, dem Universum ausgeliefert, hingegeben. Er leistete keinen Widerstand. Nahm alles so wie es kam.</p>



<p>Warum musste er trotzdem noch sterben? So genau hab ich keine Idee dazu. Vielleicht um seine Hingabe, seine (Ego)Aufgabe ganz deutlich und unwiderlegbar zu beweisen. Ein Vorbild zu werden. Oder aber, uns aus dem Hamsterrad, dem Teufelskreis, von ewig wiederkehrender Ursache und Wirkung zu befreien. Ein Ausstiegspunkt. Ein großes <strong>STOPP</strong>. </p>



<p>Andere nennen diese Verstrickung einfach „Karma“. Das beinhaltet weit mehr, als der von uns Europäern synonym verwendete Begriff „Schicksal“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erlösung &#8211; von was?</h2>



<p>Ohne Karfreitag kein Ostern. Ohne Ostern keine Auferstehung. Ohne Sterben kein Leben. Paradox.</p>



<p>Die Erlösung besteht darin, dass er uns den Weg zum inneren Frieden gezeigt hat. Selbstlosigkeit.  Von unserem Selbst (besser: Ich / Ego) loszukommen. Und diese gilt für alle. Ohne das klassische Bekehrungsgebet, welches es so ja nicht gab und erst im späten Mittelalter „erfunden“ wurde. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wer so sein möchte wie ich, der verleugne seine selbstsüchtigen Wünsche und bekämpfe sein Ego, so wie ich es tat. Wer so weiterleben will, wie alle Anderen es tun, der wird nicht wirklich leben. Doch wer letztendlich sogar sich selbst loslässt, der ist wahrhaft frei und lebt. Was, wenn sich alle deine Wünsche erfüllen, doch deine Seele bliebe leer und kalt? Es gibt keinen anderen Weg zur Erlösung.“</p>
<cite>Freie Übertragung nach Markus 8,34-36 </cite></blockquote>



<p>Es geht um etwas anderes. Die christlichen Leute haben dafür das altmodische Wort Buße. Besser ist Umdenken, Sinneswandel, Erneuerung. Umdenken im Sinne von, sich nicht mehr von unseren Egoismen, Begierden, Wünschen und Träumen als alleinigem Maßstab leiten lassen. Ebenso eine Loslösung von Gedankenmustern, Selbstverurteilungen und zerstörerischen Verstrickungen. Sondern frei werden, offen sein für das, was gerade in diesem Moment geschehen möchte, im göttlichen Fluss sein&#8230;</p>



<p>Frohe Ostern<br>Euer Henryk</p>
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