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	<title>Angst Archive - Lerne Kämpfen Blog</title>
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	<description>Psychologie, Philosophie, Wachstum &#38; Kampfkunst</description>
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		<title>Raum für Zweifel &#8211; meint zu Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 07:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Ich komme mir vor wie Neo: „WHAT is the MATRIX?“ Was ist das für eine Welt, in der ich lebe? Ist dies die Matrix, die Fiktion oder Jenes? Ich hänge zwischen den Welten, wie Thomas. Ich habe Fragen, Zweifel. An allem…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/raum-fuer-zweifel-meint-zu-leben/">Raum für Zweifel &#8211; meint zu Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog">Lerne Kämpfen Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Ich bin unter Menschen mit großem spirituellen Hunger. Ich komme mir gerade vor wie Neo: <em><strong>„WHAT is the MATRIX?“</strong></em> Was ist das für eine Welt, in der ich lebe? Ist dies die Matrix, die Fiktion oder Jenes? Ich hänge zwischen den Welten, wie Thomas. Ich habe Fragen, Zweifel. An allem…</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="514" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2021/08/man-denker2-1024x514.jpg" alt="Bronze-Statue eines Denkers" class="wp-image-767" title="Ich Zweifle also bin ich" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2021/08/man-denker2-1024x514.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2021/08/man-denker2-300x151.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2021/08/man-denker2-768x386.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2021/08/man-denker2.jpg 1278w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Ich zweifle, also bin ich&#8220; &#8211; Image by <a href="https://pixabay.com/users/photosforyou-124319/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2546791">photosforyou</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2546791">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p>Was soll das für eine Person, ein Gott sein, über den ich jede Frage beantworten kann. Wenn Gott kein Mysterium ist, kein großes Unbekanntes, dann ist er nicht Gott. Was ist das für ein Gott, den ich durch Nachdenken oder Wissenschaft erklären kann? Das ist kein Gott. Wenn ein Gott existiert und dieser Gott die von uns zugeschriebenen Wesenszüge tatsächlich besitzt (Omnipotent, Omnipräsent, Omni…) dann wäre es gotteslästerlich zu behaupten:<strong> <em>„Ich kenne Gott, ich weiß wie das geht, was er will und was du tun sollst …“</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Glaube &#8211; dir selbst!</h2>



<p>Jesus ermutigte Thomas: Sei gläubig. Vertraue. Vertraue dir selbst, deinem Urteil, deiner Wahrnehmung und Erfahrung. Er war nicht der UNGLÄUBIGE Thomas. Er war gläubig, er hatte Fragen, Zweifel. Thomas ist der Einzige, der bereitwillig mit Jesus zurück nach Judäa zu gehen will, um seinen Glauben zu erfahren. Selbst auf die Gefahr, hin gesteinigt zu werden. Wir brauchen die Selbsterfahrung. Wir können nicht vom Glauben der Anderen leben. Glauben ist kein &#8211; vermitteltes &#8211;  Wissen. Tiefer Glauben &#8211; Vertrauen &#8211; speist sich immer aus persönlicher Erfahrung, durchleben, kosten, schmecken, sehen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>„Komm und sieh“</p></blockquote></figure>



<p>&#8230; sagte Jesus. Komm erlebe es selber, statt dich nach dem zu richten, was die anderen sagen. Jesus verurteilt ihn nicht für seine Fragen und Zweifel. <em><strong>&#8222;Komm fühle meine Wunden, erlebe es selbst und (dann) vertraue …&#8220;</strong></em> Thomas ist der Erste, der beim Passahmahl nachfragt: <strong><em>„Herr wohin gehst du?“</em> </strong>Thomas will es wissen. Er lässt sich nicht abspeisen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Glaube kann als gewiss, treu, zuverlässig, loyal übersetzt werden. Wir brauchen die sinnliche Wahrnehmung*, um zu glauben, zu vertrauen. Unser Glaube ist ursprünglich eine Erfahrungsreligion, wir haben eine Buchreligion daraus gemacht.</p>
<cite>*) Vgl.: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unglaube">https://de.wikipedia.org/wiki/Unglaube</a></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Zweifel, die erste Bürgerpflicht</h2>



<p>Schopenhauer nannte es die erste Pflicht des Philosophen: Alles Gegebene anzuzweifeln. Vielleicht sollten wir ab und zu auch mal den Zweifel anzweifeln?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Zum Philosophieren sind die zwei ersten Erfordernisse diese: erstlich, daß man den Mut habe, keine Frage auf dem Herzen zu behalten; und zweitens, daß man alles das, was sich von selbst versteht, sich zum deutlichen Bewußtsein bringe, um es als Problem aufzufassen.“</p>



<p class="has-small-font-size"><em><strong>Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Band II, Seite 193</strong></em></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-arthur-schopenhauer-lebensphilosophie-f-r-unangepasste wp-block-embed-arthur-schopenhauer-lebensphilosophie-f-r-unangepasste"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://schopenhauerphilosophie.wordpress.com/2009/06/17/arthur-schopenhauer-philosophie-6322091/?utm_source=chatgpt.com" class="wp-embedded-content" data-secret="GwvXZif3Ob"><a href="https://schopenhauerphilosophie.wordpress.com/2009/06/17/arthur-schopenhauer-philosophie-6322091/">Arthur Schopenhauer über&nbsp;Philosophie</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Arthur Schopenhauer über&nbsp;Philosophie&#8220; &#8212; Arthur Schopenhauer : Lebensphilosophie für Unangepasste" src="https://schopenhauerphilosophie.wordpress.com/2009/06/17/arthur-schopenhauer-philosophie-6322091/embed/#?secret=lSa3j7ypOK#?secret=GwvXZif3Ob" data-secret="GwvXZif3Ob" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Warum gehen Menschen in Kirchen, Moscheen, Synagogen? Sie suchen Sicherheit, Stabilität. Ja diese Institutionen erfüllen uns diesen Wunsch. <em><strong>&#8222;Tu das und du kommst in den Himmel! Lasse jenes, das bewahrt dich von der Hölle!&#8220;</strong></em> Hat Jesus je von der Hölle gesprochen? Dieses Konzept entsandt erst im Mittelalter, soweit ich weiß. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Der Glaube ist ein Haus mit vielen Zimmern.&#8220; &#8222;Mit Raum für Zweifel?&#8220; &#8222;Oh unbedingt. Auf jedem Stockwerk. Zweifel ist nützlich. Durch ihn bleibt der Glaube lebendig. Letztendlich kennen Sie die Kraft Ihres Glaubens nicht, solange er nicht auf die Probe gestellt wird.&#8220;</p>
<cite><strong>Das Leben des Pi &#8211; Schiffbruch mit einem Tiger</strong></cite></blockquote>



<p>Das Leben des Suchenden, des spirituellen Menschen ist eine Unsicheres. Nichts ist gegeben. Wir stehen auf und stellen uns unter der Dusche. Wir denken gar nicht darüber nach, dass kein Wasser aus der Brause kommen könnte. Es ist normal, dass die Kaffeemaschine ihren Dienst tut, weil Strom aus der Steckdose kommt. Für uns ist es alltäglich, dass wir im Laden essen kaufen können und abends gesund nach Hause kommen. Nichts ist selbstverständlich! Alles ein Geschenk. Das erkennt der Zweifler, der Selbstdenker und der Frager. Es sind jahrtausendealte Paradigmen, welche uns liebevolle, ehrliche, bemühte Frauen und Männer von den Kanzeln aus den heiligen Büchern vorlesen und erklären.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote has-small-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Decker: Glauben Sie wirklich an Gott &#8230; glauben Sie, dass das wirklich alles existiert &#8230; Engel oder der Teufel? &#8230; das ist doch alles ne Metapher, richtig?</p>



<p>Ella: Womöglich&#8230; Vielleicht auch nicht&#8230;</p>



<p>Decker: Ich dachte nur, Sie hätten mehr Vertrauen in Ihren Glauben, schätze ich.</p>



<p>Ella: Wissen Sie, meine Tante ist Nonne, sie hat mich gelehrt, dass zweifen wichtig ist. Ich meine, wenn man etwas nicht infrage stellt, was ergibt es dann für einen Sinn daran zu glauben? Ich zweifle, damit ich glauben kann.</p>



<p>Decker: Und wenn sie die Gelegenheit hätten, zu beweisen, dass alles echt oder ein Schwindel ist, würden sie es tun?</p>



<p>Ella: Ich meine &#8230;  das wäre doch absurd. Finden sie nicht? Das ist Glaube, oder.</p>



<p class="has-small-font-size"><strong><em>Ella Lopez zu Detective Chloe Decker in &#8222;Lucifer&#8220; S2F1 Min 32</em></strong></p>
</blockquote>
</blockquote>



<p>Ella bringt hier einen tiefen theologischen Gedanken auf den Punkt – eng verwandt mit dem berühmten Zitat von Anselm von Canterbury (<em>fides quaerens intellectum</em> – „Glaube sucht Verstehen“). → Glauben ist für Ella kein blindes Akzeptieren, sondern ein aktives Ringen mit der Wirklichkeit. Zweifel wird nicht als Schwäche gesehen, sondern als Bedingung echten Glaubens. Das macht ihren Glauben nicht irrational, sondern gerade reflektiert und menschlich.</p>



<p>Chloe stellt eine hypothetische Frage aus ihrer Welt: Wenn der Beweis möglich wäre – würde man ihn wollen? Ella lehnt das überraschend ab: <em>„Das wäre doch absurd … das ist doch Glaube, oder?“</em> → Hier liegt der Kern der Spannung:</p>



<p><strong>Für Ella lebt der Glaube vom Geheimnis, vom Nichtwissen</strong>.</p>



<p>Ein Glaube, der beweisbar wäre, wäre kein Glaube mehr, sondern Wissen – und würde seinen Sinn verlieren. Sie vertritt eine spirituelle Haltung, die weder naiv noch dogmatisch ist. Ihr Glaube ist beweglich, lebendig und offen für Fragen. Sie glaubt, nicht obwohl, sondern weil sie zweifelt – was sie zu einer glaubwürdigen, modernen Gläubigen macht.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Zweifel ist kein Feind des Glaubens, sondern sein Antrieb.<br>Der Wert des Glaubens liegt im Vertrauen – nicht in der Gewissheit.</p></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Selber denken</h2>



<p>Wer selber denkt, wird unsicher, durchlebt die dunkle Nacht der Seele. Wer fragt, wer Denkverbote anrührt und über seine Zweifel sprechen will, wird seltsam angesehen, wer eigene Wege geht wird einsam. Verliert die selbstbestätigende Wärme und Sicherheit der Gruppe, der Herde. Ist ein schwarzes Schaf. Er mag die versprochene Sicherheit, die Heilsgewissheit nicht haben, doch er erlangt Frieden, Dankbarkeit, jeden Tag. Wie legte schon Goethe den Engeln im Faust in den Mund:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>„Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“</p><cite>Goethe &#8211; Faust 2. Teil</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erlösung durch Zweifel?</h2>



<p>Nur der Zweifler findet Erlösung, weil er jeden Tag aufs neue mit sich ringt, mit Gott, dem Leben. Weil er sich wagt, sich selbst infrage zu stellen. Und Gott immer wieder neu zu entdecken, das große ICH BIN. Nichts sonst. Ihn Gott, im Anderen, in sich selbst zu entdecken.<em> <strong>„Sucht mich, so werdet ihr Leben.“</strong></em> Sagte Jesus. Das tut der Zweifler, Denker und Frager. Nur wenn ich dem Zweifel Raum gebe, ihn hinterfrage, kann ich ihn eventuell auflösen, eine Antwort für mich finden.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Ich zweifle, also bin ich.&#8220;</p><cite>Frei nach Descartes</cite></blockquote></figure>



<p>Der Finder hat sich zur Ruhe gesetzt. Er ist tot. Er lebt vom Gestern. Seinem eigenen und noch viel mehr vom Gestern vieler Anderer. Die auch mal Zweifler waren, Ausgestoßene, Sonderlinge, Belachte, Verfolgte, Häretiker, Verurteilte. Aufrechte Männer und Frauen. Wir wollen frei sein von Zweifeln, von Schatten. Und doch macht gerade der Schatten uns zum Menschen. Die Dunkelheit, geliebt, erkannt umarmt, macht sie uns weich, demütig, wissend das ich die anderen brauche. Der Heilige braucht nur sich selbst und verurteilt den Sünder, die Sünde und damit sich selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Adam und die Emanzipation</h2>



<p>Der Mensch musste vom Baum essen, als er sich erhob aus seiner tierischen Unwissenheit. Aus dem Einssein mit allem, der Natur, mit Gott, dem Universum. Um sich zu emanzipieren. Sonst wären wir nie das Ebenbild des Göttlichen geworden. Willst du, dass deine Kinder immer klein und bedürftig bleiben? Unmündig, hilfsbedürftig, unwissend? Es war die Geburt des Individuums. Des Abgetrennten, des Selbst. Die Geburt des Menschen. Der Bewusstheit, des schöpferischen Geistes. Der Fähigkeit zu Gutem und zu Bösem, sich bewusst zu entscheiden. Das war nicht die Sünde. Sünde war es, es zu leugnen. Sünde ist es jetzt unsere Göttlichkeit zu leugnen. Die Sünde gegen den Heiligen Geist? Die nicht vergeben werden kann? Auf das Jenseits zu warten. Das Geschenk des Lebens, des Momentes nicht zu nehmen. Nicht Gott verurteilte Adam und Eva. Sie selbst taten es. Indem sie sich versteckten, bedeckten, sich rechtfertigten, Schuldzuweisungen verteilten. Das ist die Erbsünde – <strong>SELBSTVERURTEILUNG</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-k-mpfen-blog wp-block-embed-lerne-k-mpfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/allgemein/warum-adam-suendigen-musste/" class="wp-embedded-content" data-secret="vqeEHA5DGv"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/allgemein/warum-adam-suendigen-musste/">Warum Adam &#8222;sündigen&#8220; musste</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum Adam &#8222;sündigen&#8220; musste&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/allgemein/warum-adam-suendigen-musste/embed/#?secret=aKfuPvl1Ms#?secret=vqeEHA5DGv" data-secret="vqeEHA5DGv" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wage das Unmögliche &#8211; folge dem Zweifel</h2>



<p>Voller Zweifel, Ungewissheit und Sehnsucht dem kleinen Funken in unserem Herzen zu folgen. Und aus voller Seele zu leben, lieben, zu fallen, um wieder aufzustehen, zu vergeben, anzunehmen was ist. Das Unmögliche zu wagen, so wie Kolumbus und dabei neues Land zu entdecken. Erst die Unvollkommenheit macht uns vollkommen zum Menschen. Erst die Neugier, die Angst vorm ungewissen Ausgang unserer Reise, die Lebensgefahr macht unser Leben zu einem täglichen Abenteuer. Nicht zu wissen, wohin uns die Winde des Lebens treiben. Im Herzen Vertrauen und die Zuversicht, dass es das Universum gut mit uns meint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Zweifel für den Angeklagten</h2>



<p>Wer nicht fordert – wer das Leben nicht herausfordert, wird nicht die Fülle des wilden Auf und Ab „erfahren“. Die Freude und die Hoffnung, die Verzweiflung und die Ängste, welche unserem Leben erst Tiefe, Kontrast verleihen. Nur im Wechsel von Licht und Schatten entsteht das gewaltige Gemälde des Seins. Schau in die Sonne und du wirst in diesem reinen Licht erblinden. Geh in die dunkelste Höhle und du wirst den Weg verlieren. Doch entzünde nur dein winziges, kleines, ängstlich flackerndes Licht und stelle es oben auf den Leuchter, dann wird es dir uns vielen anderen im Hause leuchten. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Erst im Risiko des Scheiterns spüren wir das Leben in seiner Fülle&#8220;</p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote></figure>



<p>Fordere Gott, das Universum heraus, so wie Jakob es tat. Kämpfe, ringe die ganze Nacht, gib keine Ruhe, dann wird auch für dich ein Morgen dämmern. Ein Erwachen, ein Erkennen, ein Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zurück zur Unschuld</h2>



<p>Wir wollen zurück zur kindlichen Unschuld Adams vor seinem Griff zur Frucht des Wissens. Zum Einsein mit Allem, zur Liebe, zum Verbundensein. Wie wir es in unserer Mütter Schoß erlebten. Doch ein Mensch kann nicht in den Schoß zurückkehren der Ihn gebar, das ist der falsche Weg. Nach vorn, weiter, zur Einheit mit Gott. Indem wir die Macht des Egos erkennen und loslassen. So wie Jesus es uns vorlebte im Garten Eden. Es war kein Kampf mit Gott. Es war der Kampf mit dem Gott in ihm, seinem Ego. Er besiegt es, er gab sich vollkommen hin. Dem Moment dem Leben, der göttliche Weisheit. Darin ist uns Jesus zum Erlöser geworden. Ein Ende von Ursache und Wirkung. Ein großes Stopp. Ein Ausstieg aus dem Teufelskreis, dem Rattenrennen. Im Loslassen des Egos erreichen wir den Himmel mitten unter uns. Das Reich Gottes ist zu euch gekommen. Das ist gemeint:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;<em>Gibt es ein Ich, gibt es einen Gegner.</em><br><em>Gibt es einen Gegner, gibt es Krieg!</em>&#8222;</p><cite><em><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/kampfkunst/die-kunst-zu-siegen-ohne-zu-kaempfen/">„Die Kunst zu siegen, ohne zu kämpfen“</a></em> &#8211; Pascal Faultiot</cite></blockquote></figure>



<p>Das ist der Himmel, von dem Jesus sprach. Das ist die Ewigkeit. Von Präsens zu Präsens. Ewiges Jetzt. Das ungezügelte Ego bringt die Hölle hervor, das bedarf wohl keines Beweises.</p>



<p>Fröhliches Anzweifeln<br>Euer Henryk</p>



<h3 class="wp-block-heading">Buchtipp:</h3>



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<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.amazon.de/Mut-Lebe-wild-gef%C3%A4hrlich-Osho/dp/3548741134" title="Mut: Lebe wild und gefährlich | Sprich nicht von Unsicherheit, nenne es Freiheit (0)" type="text/html" width="650" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&#038;linkCode=kpd&#038;ref_=k4w_oembed_WUx6ME7QxVcYgz&#038;asin=3548741134&#038;tag=kpembed-20"></iframe>
</div></figure>



<p>Günstig bei Medimops: <a href="https://www.medimops.de/osho-mut-lebe-wild-und-gefaehrlich-taschenbuch-M03548741134.html">https://www.medimops.de/osho-mut-lebe-wild-und-gefaehrlich-taschenbuch-M03548741134.html</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sterben &#8211; warum wir uns davor fürchten</title>
		<link>https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/warum-wir-uns-vor-dem-sterben-fuerchten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2020 11:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Der Tod ist nichts, vor dem wir uns fürchten müssen. Wir fürchten uns davor nicht gelebt zu haben. Wie also willst du leben?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Tod, Sterben, Lebensende – darüber denken die Menschen bei uns nicht gern nach. Und aus Angst wird noch viel weniger darüber gesprochen. Und damit meine ich nicht nur den Bereich: Testament, Beerdigungsfeier, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung… sondern unser eigenes Lebensende als ganz persönliche Erfahrung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="590" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-1024x590.jpg" alt="Alte Grabsteine. Ein ungeliebte Erinnerung ans Sterben." class="wp-image-314" title="Sterben, der Weg zum Leben" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-1024x590.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-300x173.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine-768x443.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/12/grabsteine.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sterben &#8211; der Weg zum Leben / Image by <a href="https://pixabay.com/users/idat-18128501/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5761017">IdaT</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5761017">Pixabay</a> </figcaption></figure></div>



<p>Das Sterben sollte nichts sein, vor dem du dich fürchten müsstest. Keiner wünscht sich ein schmerzvolles, langwieriges „Abnippeln“, einen schlimmen Unfall oder gewaltsames aus dem Leben scheiden. In meinem Bekanntenkreis gab es einen aktiven, geistreichen Mann von 92 Jahren. Der hatte viel erlebt. Ich bin froh in noch einmal getroffen zu haben. Bei der Gelegenheit hat er uns andeutungsweise von seinen Abenteuern berichtet. Er hatte nach dem Krieg für die Amerikaner gearbeitet. Später erfuhr ich wie er starb.</p>



<p>Er unterhielt sich mit seiner Frau in der Küche über die Urlaubsziele des nächsten Jahres. Dann meinte er: „Ich bin müde, ich setzt mich in der Wohnstube in den Sessel…“. Als seine Frau später nach ihm schaute, war er friedlich eingeschlafen. So ähnlich wünsch ich mir mein Abschied hier auf diesem Planeten auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wovor fürchten wir uns dann?</h2>



<p>Davor nicht gelebt zu haben. Wenn wir uns der eigenen Endlichkeit bewusst sind, dann kann dies ein starker Katalysator für unser Leben sein. Denn alles was wir tun hat eine Bedeutung – Everything matters &#8211; ich denke dabei an dem Film „In Time“. Dort sagt die junge Frau Sylvia zu ihrem Gegenüber Will:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>S: Was tun sie so Will?<br>W: Das weiß ich noch nicht so genau.<br>S: Ja warum darüber nachdenken, wozu die Eile?<br>W: Genau, warum heute tun, was man in hundert Jahren tun kann.<br>S: Wir alle können ewig leben, solange wir nichts Dummes tun. Macht Ihnen das keine Angst? Dass sie vielleicht nie etwas Dummes tun werden oder… etwas das mutig oder etwas wert ist?</p><p>W: Du kannst wieder zurück.<br>S: Zurück zu was? Versuche nicht aus Versehen zu sterben, soll das mein ganzer Lebensinhalt sein?</p><p>S: Wir sind nicht dafür gemacht so zu leben, wir sind nicht gemacht für die Ewigkeit. Und ich frag mich sowieso Vater, ob du je auch nur einen Tag gelebt hast.</p><cite>Film „In Time“</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtube.com/watch?v=w4yH54vcmjk" title="IN TIME - Deine Zeit läuft ab - Trailer (Full-HD) - Deutsch / German" width="650" height="366" src="https://www.youtube.com/embed/w4yH54vcmjk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Auch Steve Jobs, der Apple Gründer, fällt mir ein. Nachdem er eine schwere Krebskrankheit überwunden hatte, hielt er eine bewegende Rede zur Abschlussfeier an der Stanfort Universität. Er sprach darüber, wie sehr der nahende Tod seither sein Leben beflügelt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Erinnerung, dass ich bald tot sein könnte, ist das stärkste Mittel, das mir half, große Entscheidungen in meinem Leben zu treffen. Weil fast alles – fremde Erwartungen, der ganze Stolz, jede Angst vor Verlegenheit oder Scheitern – all das verschwindet einfach im Angesicht des Todes und lässt nur übrig, was tatsächlich wichtig ist. Die Erinnerung daran, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Vorstellung zu entgehen, dass man etwas zu verlieren hat. Man ist absolut nackt. Man hat keinen Grund, nicht seinem Herzen zu folgen. Alles hat Wirkung</p><cite><a href="https://www.mac-history.de/apple-people/steve-jobs/2020-01-31/ubersetzung-der-rede-von-steve-jobs-vor-den-absolventen-der-stanford-universitat-2005" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Steve Jobs &#8211; 12. Juni 2005 – Stanfort </a><a href="https://www.mac-history.de/apple-people/steve-jobs/2020-01-31/ubersetzung-der-rede-von-steve-jobs-vor-den-absolventen-der-stanford-universitat-2005" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität</a> &#8211; Unbedingt komplett lesen!</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Make it count &#8211; mach das Beste daraus</h2>



<p>Oft haben wir das Gefühl klein und unbedeutend zu sein. Und das es total egal ist, ob oder was wir tun. Das Gegenteil ist der Fall. Alles zu dem wir uns entscheiden, was wir unterlassen oder dulden entfaltet eine Wirkung auf diesem Planeten. Jede einzelne Kleinigkeit (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Der Schmetterlingseffekt</a>). Nur das wir uns dessen kaum bewusst sind. Passende spannende Filme zu dem Thema sind u.a. &#8222;Wolkenatlas&#8220;, „Lola rennt“ und „Zurück in die Zukunft“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Zu Sein heißt, wahrgenommen zu werden,<br>und nur durch die Augen eines andern,<br>ist es uns möglich, uns selbst zu erkennen.</p><p>Das Wesen unseres unsterblichen Lebens,<br>liegt in den Konsequenzen unserer Worte und Taten,<br>die uns überdauern und sich fortsetzen,<br>bis ans Ende unserer Zeit.</p><p>Unsere Leben gehören nicht uns.<br>Von der Wiege bis zur Bare,<br>sind wir mit anderen verbunden.</p><p>In Vergangenheit und Gegenwart.<br>Und mit jedem Verbrechen und mit jedem Akt der Güte<br>erschaffen wir unsere Zukunft.</p><cite>Offenbarung der Somni451 – Film/Buch: Wolkenatlas</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtube.com/watch?v=WJX1kLBiwrY" title="Cloud Atlas [deutsch] - Sonmi 451 - Aufruf zur Menschlichkeit" width="650" height="366" src="https://www.youtube.com/embed/WJX1kLBiwrY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Jede Entscheidung, jeder Kampf, jedes Risiko, jeder „scheinbare“ Verlust, jedes sich Überwinden bringt Gutes hervor. Auch wenn du es selbst nicht (mehr) erlebst. Vertraue Gott, dem Leben, der Weisheit des Universums. Ich probiere das aus und erlebe täglich wie ich in vielen kleinen und großen Dingen beschenkt werde. Wie genau die „richtigen“ Dinge zur richtigen Zeit geschehen, ohne das ich mich anstrengen müsste. Ich rede hier nicht vom Schlaraffenland, wo du faul rumliegst und dir das Essen in den Mund fliegt. Es geht um eine aktives, entspannt erwartungsvolles „auf dem Weg sein“. Als Jesus die zehn Aussätzigen heilte, steht dort: &#8222;Indem sie gingen, wurden sie gesund…&#8220; Losgehen, Anfangen im Vertrauen (Glauben), dass das bestmöglich Mögliche geschieht.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Lasse dich darauf ein, nicht zu wissen was kommt, dann geschieht, was geschehen soll.</p><cite>Yogi Holger Lieberenz &#8211; ramadhuta</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vorm Sterben?</h2>



<p>Wir fürchten uns vor dem Sterben, weil wir uns sonst jeden Tag fragen müssten: Will ich heute so leben? Die Buddhisten haben dafür eine tolle tägliche Übung. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Stell dir vor auf deiner Schulter säße ein Vogel und du könntest ihn fragen, ob dies das Leben ist, welches du führen möchtest.</p><cite>Buddhistische Übung</cite></blockquote></figure>



<p>Dann müsste ich in einigen Bereichen meines Lebens, in denen ich unzufrieden bin, Dinge ändern. Gespräche führen, mich entschuldigen, meine Liebe gestehen, Freunde besuchen, mich fortbilden, um den gewünschten Job bewerben, Kündigen, umziehen, Sprachen lernen, Sport treiben, regelmäßig was für meine Gesundheit tun, mit der einen oder anderen Süchtelei aufhören, Ziele suchen und formulieren, beginnen Dinge zu tun und mich von dem einen oder anderen Menschen, der mir nicht guttut, trennen…</p>



<p>Das was dir wichtig ist, und was du unbedingt tun willst das tust du schon!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Triff eine Entscheidung und es ist getan.</p><cite>Buddhistische Weisheit</cite></blockquote>



<p>Wir haben Angst in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, vergessen zu werden. Wir Menschen möchten wichtig sein. Wünschen uns ein Denkmal. Deshalb schreiben wir Bücher, drehen Filme, machen spektakuläre Dinge, Dummheiten oder Gewalttaten. Für unsere 15 Minuten Ruhm.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>E: Ich fürchte weder Tod noch Schmerz.</p><p>A: Was fürchtet ihr dann Herrin?</p><p>E: Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.</p><cite>Der Herr der Ringe &#8211; Die zwei Türme / Eowyn und Aragon</cite></blockquote>



<p>Deshalb schreibe ich diesen Blog. Dass die vielen tollen Dinge die ich las und die (hoffentlich) tollen Gedanken die ich denke, nicht verloren gehen. Vielleicht nützt es noch jemand anderem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat unser Leben einen Sinn?</h2>



<p>Wir Menschen suchen nach einem höheren Sinn unseres eigenen Lebens. Einer „Berufung“. Es gibt philosophische Strömungen, die meinen, dies sei alles Quatsch. Es gäbe keine übergeordnete, uns persönlich zugewiesene Bedeutung. Dieser nutzlose Wunsch entspränge nur unserer eigenen Unsicherheit. Andere wiederum sind der Meinung, wir seien wiedergeborene Seelen in neuen Körpern, um zu vollenden, was noch offen war. Noch andere sind davon überzeugt, dass jeder einzelne Mensch, eine einmalige, in seiner Persönlichkeit liegende Berufung hat, die nur er selbst aus-leben kann. Verpasst er diese, nimmt die Weltgeschichte einen andern Lauf&#8230;</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Der Sinn des Lebens ist zu leben. Das Sein. Die Existenz an sich.</p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote></figure>



<p>Unser Tod ist wichtig. Als Zielpunkt hier auf dieser Erde, damit wir ihn fokussieren. Damit wir auf den Tag unseres Ablebens hinarbeiten. Als Referenz, als Maßstab, für das was uns täglich begegnet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>ableben, abgehen, abscheiden, abkratzen, die Augen für immer schließen, aus der Welt scheiden, abnippeln, sich davonmachen,&nbsp;draufgehen, einschlafen, einschlummern, enden, entschlafen, entschlummern, von uns gehen, den Geist aufgeben, dran glauben müssen, heimgehen, hinsterben, hinüberschlummern, hopsgehen, jemanden verlassen, jemandem ins Grab folgen, ins Gras beißen, die Grätsche machen, krepieren, den Löffel abgeben, umkommen, verlöschen, eingehen wie eine Primel, den Weg alles Irdischen gehen, hopsgehen, die ewige Ruhe finden, ums Leben kommen, sein Leben lassen, den letzten Weg gehen, die letzte Reise antreten, in den letzten Zügen liegen, in den Staub beißen, in die ewigen Jagdgründe eingehen, den Tod finden, über den Jordan gehen,&nbsp;verrecken, jemandes letzte Stunde hat geschlagen, den Weg alles Irdischen gehen, den Weg allen Fleisches gehen, zu Staub und Asche werden, das Zeitliche segnen</p><cite><a href="http://blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de/2011/11/20/das-zeitliche-segnen-was-wir-uber-das-sterben-sagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Link</a></cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://youtube.com/watch?v=VBMjaN5Phmo
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie führe ich das Leben, welches ich will?</h2>



<p>Zuerst kommt Bewusstsein. Bewusstsein meiner Selbst, meiner Endlichkeit. Selbst-bewusst-sein. Ich bin ich. So wie ich bin bin ich gut. Es besteht kein Grund anders sein zu müssen. Bewusstsein der eigenen Verantwortlichkeit für jeden Schritt meines Lebens. Selbstverantwortung. Mach dich frei von unrealistischen Erwartungen an dich selbst und vor allem von den Erwartungen der Anderen. Lebe nicht anderen zu Gefallen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Nur wer loslässt, hat beide Hände frei um eine Chance zu ergreifen.</p><cite>Kartenspruch</cite></blockquote>



<p>Vertrauen in das Leben, dass das bestmöglich Mögliche geschieht. Indem du losgehst, ängstlich die ersten Schritte tust. Vertraue in deine Stärke. Lerne deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Unser Bauch weiß mehr als unser Gehirn (echt jetzt!).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/hier-und-jetzt/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/" class="wp-embedded-content" data-secret="3O7TRwMs4Q"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/">Abschied tut weh. Eine Chance für Veränderung.</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Abschied tut weh. Eine Chance für Veränderung.&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/abschied-tut-weh-eine-chance-fuer-veraenderung/embed/#?secret=iepzDghtSR#?secret=3O7TRwMs4Q" data-secret="3O7TRwMs4Q" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Mache dich frei von Schuldzuweisungen von anderen und vor allem an andere. Es bringt nichts. Es hält dich klein und unmündig. Du machst dich zum Opfer und bleibst darin stecken und suhlst dich genüsslich in deinem Selbstmitleid. Schluss damit!</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht.</p><cite>Aus einem Erfolgsbuch &#8211; Kapitel 1</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sei bereit zu sterben</h2>



<p>Lebe so, als ob der jetzige Tag dein letzter sein würde. Verschiebe nichts. Mach es dir nicht schwer. Lass alte, erledigte Sachen los. Beerdige jedes: &#8222;Ach ich hätte doch nur, eigentlich wollte ich doch noch..&#8220; Bietet dir das Leben eine Chance, greife zu. Eine Couch, die du schon immer haben wolltest, die Möglichkeit an einer Reise, einem Seminar… teilzunehmen… tue es. Jemand lädt dich zum Essen ein oder bittet dich um einen kleinen (einen kleinen!!!) Gefallen. Du hast einen Impuls jemandem eine Blume zu schenken, ein Kompliment zu machen… tue es. Du machst dich auf den Weg um jemanden Besuchen und er ist nicht zu Hause. Du denkst an einen anderen Freund, fahr vorbei… </p>



<p>Wichtig: Bleib entspannt. Was sich ergibt, ist gut. Erzwinge nichts. Dies ist das „absichtslose Handeln“ von dem im Buddhismus die Rede ist.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Du bereust nur dass, was du nicht getan hast.</p></blockquote></figure>



<p>Ich las vor kurzem das Buch „MUT“ von Osho. Er schrieb: Tue immer das Neue, das Unbekannte, auch wenn es schiefgeht… verlasse deine (vermeintliche) Sicherheit, deine Komfortzone. Nur in dem Neuen ist das Leben. Lass die Ängstlichkeit hinter dir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Suche dir Vorbilder</h2>



<p>Wenn du die Kunst zu Leben &#8211; &#8222;ars vivendi&#8220; &#8211; erlernen willst, suche dir Lehrer, Meister, Vorbilder. Lies ihre Werke und bilde dir deine EIGENE Meinung. Einer der größten Meister des Lebens, Meister Eckhard, hat gesagt:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wie kann einer überhaupt leben, ohne in der Kunst des Lebens UND Sterbens unterrichtet worden zu sein?</p><cite>Meister Eckhard</cite></blockquote></figure>



<p>Das Leben ist zu kurz um alles selbst herauszufinden. Nutze die Möglichkeit Fallen und Irrwege zu vermeiden. Das Problem sind die vielen Verkäufer von Heil und Heilung, welche nur ein weitverbreitetes Bedürfnis befriedigen. Denn viele Menschen sind verwirrt und unsicher, sie suchen nach Antworten, die ihnen Freude, Ruhe, Selbsterkenntnis und Heilung bringen &#8211; gleichzeitig soll alles aber leicht erlernbar sein, wenig oder gar keine Anstrengung verlangen und der Erfolg soll sich schnell einstellen. </p>



<p>Textauszug aus: &#8222;Vom Haben zum Sein&#8220; Erich Fromm, Ullsteinverlag, 2018, S. 22 u 26</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ars vivendi &#8211; ‚die Kunst zu leben‘ erfordert Bereitschaft, Fähigkeit und Willen, die eigenen Lebensumstände wahrzunehmen, zu verarbeiten und die Lebensführung im Rahmen der Möglichkeiten persönlich und gezielt zu gestalten. Diese Art geistiges ‚Handwerk‘ dient der Verwirklichung, Wahrung und Erfahrbarkeit des Selbst im Sein – eine ständige Herausforderung an die Persönlichkeit mit Wirkung auf den Lebensstil. Zentrale Begriffe des antiken Verständnisses waren hierbei: Glück, Selbstsorge, Tugend und Askese.</p><cite>Nach: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenskunst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenskunst</a></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Erkenne dich selbst*</h2>



<p>Such nicht nach dem was du gerne tun würdest. Sondern finde heraus und erkenne was du besonders gut kannst. Ich las die Geschichte einer jungen Frau. Die konnte supertoll singen. Sie war bei einem Livecoach angemeldet, weil sie nicht wusste welchen Beruf sie ergreifen sollte. Bei deren Hinweis auf ihr Gesangstalent meinte sie nur lapidar: „Das kann doch jeder“. Ihre Begabung war ihr unbewusst. Unterdessen ist sie eine erfolgreiche Sängerin.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Du kannst es, du weißt es nur noch nicht.</p><cite>Eine befreundete Yoga-Lehrerin</cite></blockquote></figure>



<p>*) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Temet nosce – Leitspruch über dem Orakel von Delphi</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Befreie deine Gedanken</h2>



<p>Höre auf zu denken, alles bis ins Detail zu planen. Gib dich dem Leben hin. Halte nicht an deinen Vorstellungen fest, wenn es nicht klappt. Lass den Dingen Ihren Lauf. Nimm, dass was das Leben für dich bereithält dankbar an. Licht und Schatten. Wehre dich nicht dagegen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Zu viele Bedenken. Nicht immer nur Denken.</p><cite>Film: Last Samurai</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Samurai und der Tod</h2>



<p>Ein Samurai ist ganz in dem Moment, ganz der Kampf, ganz das Schwert. Kein Gedanke an die Frau, die Kinder, den möglichen Tod, kein Gedanke an den Gegner. Kein Hass, keine Wut. Nur der Moment. Nur so konnte der Samurai den Kampf überstehen. Es ging nicht darum zu gewinnen, sondern nicht zu sterben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Sich in die Schlacht zu stürzen und darin erschlagen zu werden ist leicht. Der erstbeste Flegel kann solches tun. Es ist hingegen wahrer Mut, zu leben, wenn es recht ist zu leben, und nur dann zu sterben, wenn es recht ist zu sterben.</p><cite>Inazo Nitobe &#8211; BUSHIDO &#8211; Die Seele Japans 1905</cite></blockquote>



<p>Von frühster Kindheit an wurden die Samurai mit dem Tod konfrontiert. Sie setzten sich jeden Tag mit ihrem möglichen Tod auseinander. Nur ein Tod im Kampf galt als ehrenvoll. Ein gewöhnliches „dahinscheiden“ empfanden sie als unpassend. Furchtlose Menschen sind sehr fokussiert auf Ihrem Weg. Sie riskieren alles und erreichen Unglaubliches.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wenn du bereit bist zu sterben, dann bist du bereit für alles andere.</p><cite>Henryk Hauptmann</cite></blockquote></figure>



<p>Lebe so, das dein Tod die Vollendung ist. Der letzte Pinselstrich eines Malers an seinem Gemälde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-lerne-kampfen-blog wp-block-embed-lerne-kampfen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/" class="wp-embedded-content" data-secret="9ewiPgeskF"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/">Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Erfolg ist sexy – Scheitern ist sexier&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/philosphie/erfolg-ist-sexy-scheitern-ist-sexier/embed/#?secret=iD5CkbLLDu#?secret=9ewiPgeskF" data-secret="9ewiPgeskF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tod eine Tür</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Pippin: &#8222;Ich hätte nicht gedacht, dass es so endet …&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Endet? … Nein, hier endet die Reise nicht. Der Tod ist nur ein weiterer Weg, einer, den wir alle gehen müssen. Der graue Regenvorhang dieser Welt wird zurückgezogen und alles verwandelt sich in silbernes Glas … Und dann siehst du es …&#8220;<br>Pippin: &#8222;Was, Gandalf? Was sehe ich?&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Weiße Strände … und dahinter ein fernes grünes Land hinter einer rasch aufgehenden Sonne.&#8220;<br>Pippin: &#8222;Na, dann ist es doch nicht so schlimm …&#8220;<br>Gandalf: &#8222;Nein, das ist es nicht …&#8220;</p><cite>Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film) &#8211; in Minas Tirith</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Gedicht – Ewigkeit</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>das Gras wächst<br>ich mähe<br>es stirbt<br>ich füttere den Hasen<br>der Hase wächst<br>ich mähe<br>er stirbt<br>ich esse den Hasen<br>ich wachse<br>er mäht<br>ich sterbe<br>auf meinem Grab ein Baum<br>an seinen Wurzeln<br>Zettel mit Wünschen und Sorgen vergraben<br>zwei Menschen gestehen sich Zuneigung<br>unter meinem Blätterdach<br>lieben sich an meinem Stamm gelehnt<br>im Mondenschein erzittern Zweige<br>sie sagt es ihm beim Picknick<br>ihr Kind schläft in meinem Schatten<br>die Mutter stillt es<br>liest Bücher vor<br>es klettert auf meine Äste<br>isst meine Früchte<br>es wächst<br>es mäht Gras<br>ich lebe</p><cite>07.06.2020 – Henryk Hauptmann</cite></blockquote>



<p>Also dann, furchtlos voran 🙂<br>Euer Henryk</p>


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		<title>Freiheit von Schuld und Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henryk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 12:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosphie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben in der Gegenwart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Wer sich zu viel mit der Vergangenheit beschäftigt, kramt meist auch in vermeintlicher eigener oder fremder Schuld (Schuldzuweisungen). Neben dem Vergleichen eine weitere fantastische Möglichkeit unglücklich zu werden. Wer in der Zukunft „abhängt“ verträumt sein Leben oder aber er versteckt sich ängstlich vor dem was eventuell kommen könnte. Er lebt in Angst. Die Gegenwart ist der einzige Ort, der uns geschenkt ist. Hier kannst du Dinge tun und ändern: lieben, heilen, helfen, vergeben…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesezeit ca.: </span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Wer sich zu viel mit der Vergangenheit beschäftigt, kramt meist auch in vermeintlicher eigener oder fremder <strong>Schuld</strong> (Schuldzuweisungen). Neben dem Vergleichen eine weitere fantastische Möglichkeit unglücklich zu werden. Wer in der Zukunft „abhängt“ verträumt sein Leben oder aber er versteckt sich ängstlich vor dem, was eventuell kommen könnte. Er lebt in <strong>Angst</strong>. Dre Weg zur Freiheit ist die Gegenwart. Hier kannst du Dinge tun und ändern: lieben, heilen, helfen, vergeben… </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-1024x682.jpg" alt="Angst hat oft keine realen Ursachen. " class="wp-image-164" title="Ein Halloween Kürbis auf einem Holzstapel" srcset="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-1024x682.jpg 1024w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-300x200.jpg 300w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280-768x512.jpg 768w, https://www.lerne-kaempfen.de/blog/wp-content/uploads/2020/05/halloween-2905531_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Angst hat oft keine realen Ursachen<br>Image by <a href="https://pixabay.com/users/brenkee-2021352/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2905531">Benjamin Balazs</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2905531">Pixabay</a></figcaption></figure></div>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Die Gegenwart ist der einzige Ort, der uns geschenkt ist.</em></p></blockquote></figure>



<p>Weder ein: &#8222;Ach hätte ich doch nur&#8230;&#8220; noch ein: &#8222;Eigentlich würde ich gern irgendwann einmal&#8230;&#8220; verändern dein Leben. Nur wer im Hier und jetzt lebt, der ist frei von der Zeit, der erlebt Ewigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldgefühle wegen Vergangenem</h2>



<p>Schuldgefühle entstehen meist aus einem verhaftet sein in der Vergangenheit, ein rückwärtsgewandt sein. Sie machen schwach und kraftlos. Blockieren deine Energie. Halten dich davon ab, das Gute und Schöne, was gerade in diesem Moment um dich herum geschieht, wahrzunehmen. <strong><em>&#8222;Ich armer elender sündiger Mensch…&#8220;</em></strong> ist deshalb nicht gerade der beste Einstieg in einen Neuanfang. Oft gesprochen, verstärkt es eher Selbstverachtung, Minderwertigkeit und Entmutigung. Vor allem, da wir mit unseren gutgemeinten menschlichen Versuchen nach Besserung meist scheitern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das Gestern ist Geschichte, das Morgen nur Gerüchte, doch das Heute ist die Gegenwart und die zu erleben ist ein Geschenk!</p><cite>Oogway zu Po &#8211; im Film &#8222;Kung-Fu Panda&#8220;</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Schuldzuweisungen an Andere</h2>



<p>Lehnen wir dagegen unsere Eigenverantwortung ab, die Dunkelheit und Schatten in uns, unser Versagen, unser Scheitern, das Geschehene, machen wir selbst uns klein und hilflos. Wenn immer andere Menschen, Umstände, Zeiten o.ä. Schuld sind, dann können wir selbst ja nichts tun, nichts ändern. Wir bleiben handlungsunfähig, wie ein neugeborenes Baby. Oft noch verbunden mit ungesundem Selbstmitleid. Damit machen wir uns selbst zum hoffnungslosen, schwachen, unfähigen Opfer und verharren in der Opferhaltung.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht&#8220;</p><cite>Gelesen in irgendeinem Erfolgsbuch, Kapitel 1</cite></blockquote></figure>



<p>Am fiesesten finde ich die religiöse Form der Schuldzuweisung. Dämonen oder am besten der Teufel selbst sind schuld an unseren &#8222;Sünden&#8220;. Satt uns einzugestehen, dass wir selbst verantwortlich sind für unser Versagen. Welches seine Ursachen allermeist in unserem &#8222;unerlösten&#8220; Ego hat. </p>



<p>Manchmal stelle ich mir das so in einem Comic vor. Gott kommt mit donnernder Stimme zu Satan, der gerade genussvoll Eiscreme isst, und fragt: &#8222;Was hast du wieder mit dem Max gemacht?&#8220; Und der so völlig unvorbereitet und überrascht, zuckt mit den Schultern: &#8222;Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wovon du redest&#8220;.</p>



<p>Sünde wird übrigens im hebräischen und griechischen <strong>nur </strong>als &#8222;Zielverfehlung&#8220; übersetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reue &#8211; Akzeptiere Licht und Finsternis in Dir</h2>



<p>Reue, besser noch Einsicht ist das Gegenteil von beidem. Ein Ankommen im Hier und Jetzt. Der Beginn einer Akzeptanz dessen was Geschehen ist, deiner eigenen Finsternis in dir. Ein Annehmen des so Seins, deiner Schwachheiten, Fehler, Ungereimtheiten. Ein Innehalten und Anschauen. In einer Diplomarbeit über Arbeit mit Tätern las ich, dass ehrliche Scham &#8211;<strong> </strong>ein <strong><strong><em>„Das war wirklich ich, dass hab ich getan!“</em></strong></strong> &#8211; eine Grundvoraussetzung sei, um eine erfolgreiche Änderung der Denkmuster zu bewirken. Das erleichtert. Ein Fixpunkt, von dem aus ein neuer Start möglich wird. Wenn wir diesen Schritt bewusst tun, statt zu ängstlich zu vermeiden, können wir viel über uns lernen. </p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Es beginnt mit dir. Beginnt mit Selbsterkenntnis. In dir sind Himmel und Hölle, Engel und Dämon, Licht und Finsternis.</strong></p>



<p>Der Erste Schritt ist die Akzeptanz dessen, was gerade ist. Lasse zu, dass du beides in dir trägst. Ohne es zu bewerten, ohne einzuteilen in gut/böse, richtig/falsch, Zustimmung/Ablehnung. Sei damit versöhnt und zufrieden, dass du vollkommen unvollkommen bist. Gott hat dich so gemacht und er macht nur Gutes, nichts Schlechtes. An-Er-Kennen deiner vermeintlichen Schwachheiten und Fehlbarkeit. Erst das macht uns zu Menschen, macht uns menschlich&#8230; Gott/das Leben möchte in deiner vermeintlichen Schwäche stark sein. Das funktioniert nur, wenn du diese annimmst. Warum funktioniert das? Weil du aufhörst, mit Kraft und Anstrengung versuchen besser zu werden.</p>



<p>Indem du versuchst &#8222;Besser&#8220; zu werden, siehst du dich selbst als schlecht und ungenügend an. Du verstärkst dein negatives Selbstbild. Und das verhindert den Weg zum inneren Frieden. Du bist gut so wie du gerade jetzt bist. Komme zu Ruhe, atme ein paarmal tief und langsam ein und aus. Lasse diesen Satz in dir wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zur Freiheit &#8211; Innerer Frieden</h2>



<p>Ich bin schon viele Jahre auf der Suche nach Gott, der Wahrheit, dem Leben, wie auch immer man es nennen will. Es gab eine Zeit,da wollte ich ganz „heilig“ sein. Damals habe ich einen großen Fehler gemacht und verwechselte<em><strong> „heilig sein“</strong></em> mit: <strong><em>„ohne Dunkelheit sein“</em></strong>. Wenn wir jedoch unsere Dunkelheiten und Unvollkommenheiten ans Licht lassen, wenn wir sie „wahr“-nehmen, bewusst werden, anerkennen, würdigen, ihnen gestatten ein Teil unserer Selbst zu sein, satt sie abzulehnen, Ignorieren und einzusperren, <strong>dann</strong> kann Friede in unsere Herzen einziehen. Das Bild des erlösten Sünders in der Bibel passt da recht gut, vielleicht vergleichbar mit trockenen Alkoholikern. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wie all die Anderen willst du den Weg erlernen zu gewinnen. Aber nie willst du den Weg akzeptieren, wie man verliert. Das Geschlagensein zu akzeptieren. Zu lernen zu sterben, bedeutet von dem Drang zu Siegen befreit zu werden. So wenn das Morgen kommt, musst du deinen ambitionierten Geist befreien und erlerne die Kunst des Sterbens.</p><cite>Bruce Lee</cite></blockquote>



<p>Diese Dinge möchten Be-Achtung! In jedem Kollektiv, in jeder Familie gibt es ein Mitglied das „komisch/merkwürdig“ ist. Doch es möchte dazugehören, lieb gehabt und an-ERKANNT sein. Unsere Aufgabe besteht darin, dies zuzulassen. In der Psychologie nennt sich das: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.schattenarbeit.de/schattenarbeit.html" target="_blank">Schattenarbeit</a>. Arbeit ist das richtige Wort, denn es ist ein längerer Weg all diese inneren Festlegungen oder karmischen Verstrickungen aufzulösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterdrücktes wird stark</h2>



<p>Sperren wir diese Teile unserer Persönlichkeit weg, werden sie stark und böse und brechen in einem ungünstigen Moment völlig unerwartet und mit aller Wucht hervor. Je länger, umso stärker. Deswegen gehen wir zur Beichte, in die Aufstellungsarbeit oder zur zum Psychologen. Für den der uns die Beichte „abnimmt“ gilt: Zuhören und es gibt nichts was es nicht gibt. Kein religiöses oder moralisches Urteil, kein Verurteilen. Außerdem bringt diese Unterdrückung auf längere Zeit destruktive Verhaltensmuster, psychischen Krankheiten oder Depressionen hervor. Im schlimmen Fällen von unbearbeiteten kindlichen Traumata kann es auch zu Persönlichkeitsspaltungen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst blockiert</h2>



<p>Viele Menschen haben Angst. Vor Unglücksfällen, Jobverlust, Krankheiten&#8230; Sie sind in der Zukunft gefangen und verpassen das Geschenk der Gegenwart. Der einzige Ort an dem sich das Leben tatsächlich &#8222;abspielt&#8220;.</p>



<p>Untersuchungen zum Thema Angst haben Folgendes zutage gebracht. Zuerst ist Angst oft ein Mangel an Information. Angst kommt also aus Unwissenheit. Dagegen kannst du etwas unternehmen. Und zweitens: Der allergrößte Teil der in unserem Kopfkino entworfenen Befürchtungen treten niemals ein. Zudem machen uns Ängste anfällig für Manipulation und Kontrolle durch &#8222;Wissende&#8220;, Führer, Gurus. Ängste sind die größten und effektivsten Kontrollinstrumente der Menschheitsgeschichte. Manchmal führen Ängste zu panischen, &#8222;kopflosen&#8220;, unsinnigen Handlungen und lassen diese erst real werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lass dein Licht leuchten</h2>



<p>Dir ist dein Leben geschenkt, sei zu Hause. Liebe dich. Viele sind leider nicht wirklich zu Hause. Entweder kramen sie im Keller und in alten Kisten und suchen <em><strong>vergangenes, </strong></em>schwelgen in <em><strong>Erinnerungen </strong></em>oder kämpfen mit <em><strong>Schuldgefühlen &amp; Trauer</strong></em>. Oder aber verstecken sich auf dem Dachboden, im Dunklen, mit dem Fernglas in der Hand und schauen <em><strong>ängstlich</strong></em> oder <strong><em>s</em></strong><em><strong>ehnsüchtig</strong></em> in die <em><strong>Zukunft.</strong></em> </p>



<p>Was kann passieren, wenn niemand da und deine Wohnung finster ist? Es besteht die Gefahr, dass eingebrochen wird. Also sei anwesend und schalte dein Licht an (Matt 5,16). Licht beschützt dich. Du siehst was in und um dein Haus herum passiert, dir entgeht nichts. „Finstere Gestalten“ wagen sich nicht in deinen Hof, wenn jedes Mal der Bewegungsmelder angeht. Nur Menschen mit guten Absichten kommen unbekümmert zu dir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sei im Hier und Jetzt</h2>



<p>Nur wer im hier und jetzt lebt, kann erfolgreich kämpfen. Wer Angst vor dem Tod, vor dem Scheitern hat, wird versagen. Die Samurai dachten im Kampf weder an Frau, Kinder, noch an den möglichen Tod. Sie waren ganz im Moment, ganz im Kampf, sie waren der Kampf, sie waren eins mit dem Schwert…</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Sehet, <strong>jetzt </strong>ist die angenehme Zeit, <strong>jetzt </strong>ist der Tag der Gnade! &#8211; Gott ist bereit, euch zu helfen. Heute ist der Tag der deiner Rettung.</p><cite>Bibel <em>2. Kor 6,2</em> (Gnade althd: um Hilfe bitten, Gratia &#8211; Lat: Gunst, Gefälligkeit, Hilfsbereitschaft)</cite></blockquote>



<p>Wer im hier und jetzt lebt, lebt ewig. Für den gibt es kein Morgen, kein Sterben.</p>



<p>Willkommen im Leben<br>Keep on going &#8211; Henryk</p>



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<blockquote hcb-fetch-image-from="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/fick-dich-schicksal/" class="wp-embedded-content" data-secret="MrztmErhMZ"><a href="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/fick-dich-schicksal/">Fick dich Schicksal</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Fick dich Schicksal&#8220; &#8212; Lerne Kämpfen Blog" src="https://www.lerne-kaempfen.de/blog/psychologie/fick-dich-schicksal/embed/#?secret=lwPL8qPjWe#?secret=MrztmErhMZ" data-secret="MrztmErhMZ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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