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Individuelle Gewaltprävention - So wirst du KEIN Opfer

Alles beginnt im Elternhaus

kein Opfer

Aktive Gewaltprävention fängt zu Hause an. Vorbildwirkung, Umgangsformen, Strategien zur Problemlösung bei Konflikten, Gesprächskultur, Erwartungen und Leistungswünsche, Handy, Internet, Aufklärung, Verhütung, Bewegung, Sport...

Es ist wichtig diese Dinge vertrauensvoll mit Ihren Kindern zu besprechen, dass kann Schule nicht leisten (obwohl es oft erwartet wird), das ist unsere Verantwortung als Eltern.





Gesundes Selbstbewusstsein

...ist die beste Gewaltprävention. Vielleicht haben Freunde, Lehrer, Eltern oder du selbst Dinge über dich gesagt, die dich "klein" machen:

"Ich armes kleines Würstchen."
"Das schaffst du nie."
"Aus dir wird nie was Ordentliches."
"Du bist und bleibst vergesslich."
"Deine Mutter war schon in Mathe keine Leuchte..."
"Ich bin halt ein Pechvogel..."
"Immer passiert mir so etwas, vielleicht hab ich es ja verdient...!

War das so, sprich das Gegenteil davon laut aus. Immer wieder, bis es sich gut und wahr für dich anfühlt. Brauchst du dabei Unterstüzung, suche dir Hilfe.




Wichtig - Wie du über dich denkst

Unternimm etwas, was dir Spaß macht und Selbstbewusstsein aufbaut. Musik, Sport, Lesen, Fotografieren, Basteln - es gibt sicher etwas, was du gern machst und besonders gut kannst. Lese eine Passage, die dir gut gefällt, laut vor - es tut gut, deine eigene Stimme zu hören.

Schau in den Spiegel. Betrachte dich genau. Sag dir selbst, dass du dich magst, dass du schön bist. Es ist wichtig, dass du dich magst, mit allen Ecken und Kanten. Allem schönen und auch mit all deinen "Dunkelheiten". Sei versöhnt mit dir selbst.


Nur was du liebst, wirst du verteidigen. Liebe dich selbst.




Raus aus der Opferrolle

"Jedes Opfer findet seinen Täter!" - das ist keine Rechtfertigung für Gewalt, sondern der Täter prüft wie weit er/sie gehen können und ob du dich wehrst. Je länger es dauert desto schwerer wird es. Nennt sich Opferinterview.


Das "Opferinterview" »

Wehr dich rechtzeitig - lass nicht zu, dass Andere auf dir rumhacken. Der Täter sucht ein (wehrloses) Opfer, keinen Gegner. Zeige das du ein Gegner bist!


Selbstverteidigung besteht zu 90 Prozent aus innerer Einstellung und äußerem Auftreten und nur zu 10 Prozent aus Kampftechnik.
Dr. Khaleghl Quinn




Achte auf deine Körperhaltung

Dein Selbstbewusstsein spiegelt sich in deiner Körperhaltung, deiner Körpersprache, wider. "Kopf hoch, Brust raus" gilt immer noch.




Vermeide gefährliche Situationen & Orte

  • Verlasse dich auf dein Bauchgefühl! Tue nur Dinge bei denen du ein gutes Gefühl hast
  • Meide Orte, Straßen, Gegenden in denen potenzielle Gefahr lauert. Alles was dunkel, einsam und unübersichtlich ist.
  • Fahre eine Station weiter mit Bus/Bahn, wenn an der Haltestelle finstere Typen stehen...
  • Suche dir eine Begleitung
  • Lass dich Abholen/nimm ein (teureres) Taxi
  • gehe einen (sichereren/längeren/beleuchteten) Umweg
  • verzichte auf die Party, bei der es immer Schlägereien gibt
  • übernachte notfalls bei einem Freund/einer Freundin

Die beste Selbstverteidigung, ist die, die nicht stattfinden muss!




Sei vorbereitet

  • Überlege was du anziehst (Highheels eignen sich für eine Hochzeit bei Freunden, aber schlecht zum Rennen), es geht nicht nur darum gut auszusehen, wichtig ist, dass du dich auch wohlfühlst in deinen Klamotten
  • trinke nur so viel/wenig Alkohol, dass du noch klar bist und weißt was du willst
  • Hab dein Handy dabei, eine Taschenlampe (kann man notfalls als Schlaginstrument verwenden)
  • organisiere dein Heimkommen
  • Habt ihr eine Fahrgemeinschaft, besprecht das der Fahrer "trocken" bleibt
  • Lass jemanden wissen wo, mit wem du unterwegs bist
  • Rufe an: "Ich mach jetzt los, ich fahre mit der 11 (mit der Moni) und bin in 30 Minuten da."




Mach Planspiele

  • Jeder Rennfahrer/Sportler macht das, geht in Gedanken den Ablauf durch
  • Was würde ich machen wenn...




Sei aufmerksam

  • Hab dein "Gefahrenradar" an (bitte keine Paranoia)
  • Schau dich um, sieh Leuten ins Gesicht, nimm die Situation auf
  • Glotze nicht die ganze Zeit aufs Handy und hab dabei noch die Ohrstöpsel drin. Immer mal kurz unterbrechen und auftauchen!)




Orientiere dich

  • wo ist im Bus/Zug der Notruf, die Notbremse (nur im absoluten Notfall, sonst wird's teuer)
  • wo ist auf dem U/S-Bahnsteig der Nothalteknopf, wenn jemand aufs Gleis fällt (stoppt die einfahrende Bahn)
  • in einer fremden Wohnung/Disko/Konzert: präge dir deinen Weg ein, wo ist die Tür/Ausgang, achte auf hilfreiche Details




Handle

  • Wieder Bauchgefühl beachten. Ist was komisch, handle!
  • unangenehme Nachbarn im Zug/Bus - wechsel den Sitzplatz
  • beobachtest du seltsame Sachen, rufe die Polizei/Notarzt

    • verwirrte/verletzte Person
    • ohnmächtige/betrunkene Person - ebenfalls betrunkener Kumpel ist mit der Situation überfordert
    • offensichtlich betrügerische "Spendensammler"
    • Schlägerei
    • verlassene Unfallstelle
    • Verhalten, dass einen Suizidversuch vermuten lässt






Seite 1. Was ist Gewalt »

Seite 2. Wie entwickelt sich Gewalttätigkeit?

Seite 3. Prävention - Was Schulen leisten können

Seite 4. Die Selbstverteidigungspyramide - eine Übersicht »

Seite 5. Gewaltprävention - So wirst du KEIN Opfer »

Seite 6. Deeskalation - was tun, wenn's ernst wird? »

Seite 7. Zeit zu kämpfen - Schluss mit nett! »


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