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... & wie dich das Training verändert!

Willi, einer unserer neuen Trainer

Willi und Dominic haben im Januar ihren ersten Schwarzgurt erhalten. Aus diesem Anlass hab ich die Beiden für euch interviewt. Willi ist "Schüler der ersten Stunde" und seit der Eröffnung unserer Kampfkunstschule am 16.03.2012 dabei, Dominic seit dem 13.07.2012.

Beide waren ganz normale, schüchterne, etwas kräftigere 5t-Klässler. Und schaut euch mal an, was für selbstbewusste, aktive (und gutaussehende)
😎 junge Männer daß geworden sind.


Wie lange macht ihr das Training schon?



Willi & Dominic: Seit sieben Jahren.


Das heisst, ihr wart damals beide 11. Jahre alt, also in der 5.ten Klasse. Wie seid ihr dazu gekommen?



Dominic: An einem Nachmittag in der Schule. Willi hatte mich damals einfach mitgenommen und nach ein paar "Spaßstunden" wurde daraus ernst. Es hat viel Freude gemacht und die Motivation hierfür wurde mehr und mehr.


Willi: Ich habe eine Freizeitbeschäftigung gesucht, in der ich Spaß, sportliche Betätigung und etwas Sinnvolles mache.


Mir fällt gerade ein, dass deine Mutter zur zweiten Stunde kam und meinte: "Ich musste heute zum Direktor, mein Sohn hätte sich geprügelt". Wie war das wirklich?



Willi: Daran kann ich mich nicht mehr erinnern... 😅


(Ich glaub es war so, dass Willi sich zum ersten mal gewehrt hat, als Größere ihn wieder mal geärgert haben, seine Mutter war stolz... )


Was hat euch an dem Training gefallen?



Willi: Das Beste am Training ist das familiäre Miteinander. Außerdem, dass es keinen Zwang bei den Techniken gibt, jeder findet seinen eigenen Weg.


Dominic: Am meisten an dem Training hat mir gefallen, dass man sich frei entfalten konnte und die gelernten Fähigkeiten an sich selbst anpassen kann. Die familiäre Atmosphäre spielte da auch eine große Rolle, man fühlte sich von der ersten Sekunde an in diesem Team willkommen.


Gibt es eine Sache, an die ihr euch von damals erinnert? Gibt es für euch wichtige, lustige, ernste Erinnerungen aus dieser Zeit?



Dominic: Das wichtigste Erlebnis in meiner bisherigen Zeit bei Protactis war die Verleihung des 1. Lehrergrades. Ein Zeichen für viel Durchhaltevermögen und Anerkennung. Spontan als lustigstes Ereignis fällt mir die Sprachbarriere von uns und den Baden-Württembergischen Trainern ein, denn schließlich sind "zucker" tödlich.


Willi: Die Fahrten zu Wettkämpfen oder Weiterbildungen waren immer sehr witzig und schweißten uns enger zusammen. Im Training war der Spaß auch immer gegeben durch witzige Aktionen oder aber den Spaß miteinander.


Ich denke nur an die lustige Fahrt nach Aalen zur EM...



Apropos Europameisterschaft. 2016 habt ihr an der EM eures Dachverbandes teilgenommen und als Team eine ziemlich gute Platzierung erreicht?



Willi: Es war eine tolle Erfahrung an der Europameisterschaft teilzunehmen, man hatte den Vergleich zu anderen und eine Menge Spaß. Außerdem holte ich mir den Vize-Europameister Titel.


Dominic: Das stimmt. Als Team haben wir ziemlich gut abgeschnitten. Auch wenn ich mit meiner persönlichen Leistung nicht zufrieden bin, lernt man aus diesen Erlebnissen immer mehr. Letztendlich hat unser Team einen Vizeeuropameistertitel nach Hause gebracht, alles in allem also eine sehr gute Leistung auf die jeder sehr stolz sein kann.


👍 👍 👍 👍 👍



(Das war am 17.04.2016 und eure Platzierungen in der Jugend: 2., 5., 7. & 9. Platz. Also 3 Teilnehmer im Finale. 😲 Wir sind immer sehr stolz auf euch! Euren ersten Wettkampf hattet ihr schon am 04.11.2012, nach etwa 6 Monaten Training!)


1 / 13
Willis erste Stunde
Erste Trainingsstunde 03/2012
2 / 13
Willi beim Bayerncup
Bayerncup 11/2012
3 / 13
Dominics Gürtelverleihung Weihnachten 2012
Verleihung Schülergrad 12/2012
4 / 13
Willis Vorführung beim Sommerfest
Erste Vorführung zum Sommerfest 06/2013
5 / 13
Willi bei der Deutschen Meisterschaft
Deutsche Meisterschaft 10/2013
6 / 13
Gürtelverleihung mit Michael Stahl
Gürtelverleihung mit Michael Stahl 06/2015
7 / 13
Unsere wilde Bande
Unsere Truppe 2016
8 / 13
Die Crew
Freunde
9 / 13
Pistolenabwehr üben
Pistolenabwehr
10 / 13
Spass beim Training
Spass
11 / 13
Vorbereitung für die Europameisterschaft
Training für die EM
12 / 13
Unser erfolgreiches Teamr
Unser erfolgreiches Team
13 / 13
Stolze Gewinner Europameisterschaft 2016
Stolze Gewinner 04/2016


Also Ihr beide macht dass jetzt seit 7 Jahren, wie oft habt ihr etwa trainiert?



Dominic: Angefangen hat es mit dem "normalen Training", damals noch in Schönbach. Da haben wir eine Stunde die Woche trainiert. Nach einiger Zeit wurde es immer mehr. Ich und Willi haben uns dann immer öfter privat zum Training getroffen. Manchmal haben wir in den Ferien jeden Tag für viele Stunden trainiert und dabei auch eigene Techniken entwickelt. Über die Jahre ist dadurch eine enorme Summe an Trainigseinheiten zusammengekommen.


Willi: Jeden Freitag. Meistens auch am Wochenende und in den Ferien kam es häufig vor, dass wir fast jeden Tag für 2 - 3 Stunden trainiert haben.


(Anmerkung: Die beiden haben bis jetzt ca. 700-800 Stunden 😎 Training hinter sich!)


Das ist ja echt krass viel, wie habt ihr dass geschafft, so lange dabei zu bleiben, durchzuhalten? Was war eure Motivation?



Dominic: Ja dass ist sehr viel. Wie haben wir es geschafft so lange dabei zu bleiben? Ich denke das ist eine einfache Frage, denn letztendlich macht es auch noch nach sieben Jahren sehr viel Spaß.

Klar, gab es viele anstrengende Trainingsstunden doch diese haben einen stärker gemacht, denn auch wenn man mal eine Technik nicht schafft oder nicht mag gibt es noch tausend andere Möglichkeiten die vielleicht mehr zu einem passen.

Meine größte Motivation damals war immer der Trainer, denn man wollte ja schließlich die Techniken auch so beherrschen und auf der anderen Seite war da immer der schwarze Gurt.


(Anm.: Meist leitete Ira das Training. Die Beiden liebten es die obligatorische "Erwärmung" auch mal zu versäumen...)  😏


So sieht ein Trainingspass aus

Willi: Die Motivation war meistens immer der eigene Trainingspartner der einen anspornte, außerdem war ja das Ziel klar: Den 1.Dan und die Trainerlizenz in der Hand zu halten, diese 2 Ehrungen bekommt man schließlich nicht hinterher geworfen.


Hat euch das Training irgendwie verändert? Eure Pläne, eure Ziele?



Willi: Ich habe selber gemerkt, wie ich selber von Jahr zu Jahr selbstbewusster wurde und körperlich fitter. Durch das arbeiten als Trainer, habe ich auch meinen beruflichen Werdegang umstrukturiert und möchte Kinder nicht nur in meiner Freizeit etwas beibringen sondern auch beruflich.


Dominic: Auf jeden Fall. Am meisten hat es mein Selbstbewusstsein verändert. Ein Satz fällt mir dazu ein, den ich so oft gedacht und gesagt habe: "Ich kann das ne". Diesen Satz hab ich durch das Training überwunden und dieser kam immer seltener und schließlich nicht mehr.

Man geht einfach selbstbewusster durchs Leben und vor allem stark. Ich kann problemlos auf Menschen zugehen und diese Ansprechen, was vor sieben Jahren kaum bis nicht möglich war. Auch ein weiterer Punkt ist, dass man aufmerksamer durchs Leben geht. Meine Pläne hat es nicht verändert aber sehr geprägt.


Ihr habt gestern euren ersten Schwarzgurt bekommen. Meinen herzlichen Glückwunsch euch! Interessanterweise steht der 1. Dan für "Der suchende Schüler nach dem Weg". Was bedeutet euch diese Auszeichnung?



Dominic: Am Anfang dachte ich, man hat alles mit dem ersten Lehrergrad erreicht. Als ich dann aber immer näher an diesen heran kam, merkte ich dann, dass es immer weiter geht. Jetzt auch aus der Sicht eines Trainers. Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, denn letztendlich habe ich darauf sieben Jahre gewartet. Nun heißt es hoffen, dass ich viel von dem, was dieser Gurt aufgenommen hat auch wieder weiter geben kann.


Endlich, der 1.Dan!

Willi: Für mich ist der 1.Dan eine große Anerkennung für die Leistung, welche ich in den letzten 7 Jahren erbracht habe.


Was sagt ihr zu diesem Zitat:



"Ein Schwarzgurt ist ein Weißgurt, der nicht aufgegeben hat. Erst mit dem Schwarzen Gürtel beginnt für den Kampfkünstler das ernsthafte Training."
www.kampfkunstkollegium.com


Dominic: Man hört trotz Schwarzgurt nicht auf zu lernen und bleibt in diesem Sinne immer ein Weißgurt. Schließlich entdeckt und entwickelt man immer Techniken die man erlernt und anschließend weitergibt. Ich beginne jetzt auch damit, die Fähigkeiten eines Trainers zu erlernen und meine Aufgabe ist es jetzt, das "ernsthafte Training" also jetzt zu lernen wie man das erlernte Wissen weitegibt.


Ich weiß Dominic hat damals auf einen Zettel über seine Ziele geschrieben: Rettungswagenfahrer und Schwarzgurt. Mit dem Gurt das hat ja geklappt. Was ist mit dem Rettungswagenfahrer?



Dominic: Mein Wunsch war damals wie heute der, dass ich anderen Menschen in Not helfen will. Das einzige was sich daran geändert hat, ist der Berufswunsch. Heute möchte ich Polizist werden. Ich denke es hat sich also nichts Grundlegendes geändert.


Dominics Zettel...

Ihr habt beide eine Trainerausbildung gemacht, warum?



Willi: Schon vor meiner Trainerausbildung habe ich als Übungsleiter immer mitgeholfen, was mir auch sehr Spaß gemacht hat. Somit wollte ich die Möglichkeit vergrößern, ein eigenes Training zu leiten.


Dominic: Einfach weil ich mein Wissen weiter geben wollte. Einfach die Position wechseln.


Was ist euer Schwerpunkt als Trainer? Was wollt ihr weiter geben?



Dominic: Ich denke, ich habe nicht den einen Schwerpunkt. Ich habe mir als Ziel gesetzt so gut wie möglich auf jeden einzelnen einzugehen wie es nur geht, klar kann man es nicht jedem Recht machen aber man kann es versuchen. Das wichtigste was ich weiter geben will, ist das Selbstbewusstsein und das Stark werden gegenüber anderen, einfach das man etwas Wert ist und man auch mal Stopp sagen darf.


Willi: Ich möchte Menschen leichte und verständliche Techniken beibringen und für die, denen es etwas schwerer fällt, mir mehr Zeit nehmen.


Wenn euch jemand fragt, ob das was für ihn wäre, mit welchen Argumenten würdet ihr ihn überzeugen?



Dominic: Man lernt einfach was für's Leben, die Techniken und die sportlichen Leistungen sind nicht das wichtigste. Jeder kann so lernen wie er es für richtig hält die Anregungen und auch mal die Kritik der Trainer sollen dabei helfen.


Willi: Wenn jemand eine Freizeitbeschäftigung sucht in der er: Spaß, sportliche Betätigung, etwas sinnvolles macht, vlt. sogar in Richtung SV. Ohne Zwang zu Techniken oder eine bestimmte Kleiderordnung, dann ist er bei uns genau richtig.


Danke für das Interview, ich bin sehr stolz auf euch.



An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass die beiden Jungs mich in der Anzahl der Techniken und manchen Fertigkeiten weit überholt haben! Dazu fiel mir das folgende Zitat in die Hände...


"Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft."
(Leonardo da Vinci)






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